
Emirates verleiht Südaustralien eine Schlüsselrolle in seinem Flottenerneuerungsplan und kündigt an, dass der erste Langstrecken-Airbus A350-900ULR der Fluggesellschaft ab dem 1. Dezember 2026 auf der Strecke Dubai–Adelaide zum Einsatz kommt. Die Ankündigung am 17. April zeigt, dass die Sitzplatzkapazität um 14 Prozent steigt und Reisende nach Adelaide erstmals die neue Premium Economy-Kabine mit 24 Sitzen nutzen können. Die Reichweite des A350 von 18.000 Kilometern ermöglicht einen 15-stündigen Nonstop-Flug, was die Zuverlässigkeit des Flugplans bei Verkehrsstaus im Nahen Osten verbessert und den CO₂-Ausstoß pro Passagier im Vergleich zur aktuellen Boeing 777-200LR um bis zu 25 Prozent senkt. Emirates bietet mit dem Service wöchentlich 4.370 Sitzplätze in Business, Premium Economy und Economy an und unterstützt damit sowohl den Incoming-Tourismus als auch Geschäftsreisen zwischen Australien und den EMEA-Märkten. Für Mobilitätsmanager bedeutet die Einführung der Premium Economy eine mittlere Preiskategorie, die viele Firmenreisepolitiken anspricht, da sie Kostenkontrolle ermöglicht, ohne den Komfort auf Ultra-Langstreckenflügen zu beeinträchtigen. Die erweiterte Reichweite reduziert zudem die Notwendigkeit von Nutzlastbeschränkungen bei den heißen Wetterbedingungen in Adelaide, was eine konstantere Frachtkapazität für Wein, Meeresfrüchte und Hightech-Exporte sicherstellt. Tourismusministerin Zoe Bettison lobte die Flugzeugwahl als „ein beeindruckendes Vertrauenssignal“ für den Bundesstaat und prognostizierte einen zusätzlichen jährlichen Besucherausgaben von 62 Millionen AUD, sobald die Kapazität erhöht ist. Brenton Cox vom Flughafen Adelaide betonte, dass der leisere, treibstoffeffiziente zweigängige Jet ideal für Verbindungen zu sekundären Hauptstädten sei und den Weg für zukünftige Strecken nach Europa oder Nordamerika ebnen könnte, wenn weitere A350 in die Emirates-Flotte aufgenommen werden. Unternehmen mit Mitarbeitern in Adelaide profitieren von Direktverbindungen zu über 140 Anschlusszielen über Dubai. Beschaffungsteams sollten frühzeitig mit Spediteuren zusammenarbeiten, da die Exportkapazitäten auf dem A350 in der Vorweihnachtszeit aufgrund günstiger Ankunftszeiten in europäischen Märkten voraussichtlich stark nachgefragt sein werden.
Quelle: Premier of South Australia
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