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Regierung in Madrid bezeichnet Legalisierung als „chaotisches Machtspiel“ und erwägt rechtliche Schritte

Apr. 19, 2026
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Regierung in Madrid bezeichnet Legalisierung als „chaotisches Machtspiel“ und erwägt rechtliche Schritte
In einer scharfen Eskalation der regionalen Gegenreaktion hat die Sozialbeauftragte der Gemeinschaft Madrid, Ana Dávila, am Samstag, den 18. April, die Migrationsamnestie der Zentralregierung als „ein von Pedro Sánchez inszeniertes administratives Chaos zur Machterhaltung“ verurteilt. Auf einer Pressekonferenz erklärte sie, die Region prüfe rechtliche Schritte gegen das Königliche Dekret 316/2026 vor dem Verfassungsgericht. Die konservative Verwaltung Madrids beklagt, nicht in die Prognosen zur Arbeitsbelastung und die Budgetzuweisungen für die Bearbeitung und soziale Unterstützung einbezogen worden zu sein. Dávila schätzt, dass die Hauptstadt bis zu 120.000 neue Inhaber von Aufenthaltserlaubnissen aufnehmen könnte, was den ohnehin durch Rekordbevölkerungswachstum belasteten Gesundheits- und Wohnungsmarkt zusätzlich unter Druck setzt. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Migration eine nationale Zuständigkeit ist, die Regionen jedoch die Kontrolle über Gesundheits- und Sozialprogramme haben. Eine gerichtliche Anfechtung würde sich voraussichtlich auf unbezahlte Verpflichtungen und angebliche Diskriminierung bei der Verteilung unbegleiteter Minderjähriger konzentrieren, nachdem Berichte aufgetaucht sind, dass Katalonien und das Baskenland – regiert von Koalitionspartnern Sánchez’ – Ausnahmen erhalten. Für Unternehmen schafft der politische Streit Unsicherheit bezüglich regionaler Unterstützungsleistungen wie der kommunalen Anmeldung (Empadronamiento) und Sprachkursen, die für die Integration regulierter Beschäftigter unerlässlich sind. Mobilitätsmanager sollten die regionalen Bekanntmachungen im Auge behalten, um mögliche neue Verfahrenshürden oder Dokumentationsanforderungen zu erkennen, die Einstellungsprozesse verzögern könnten. Trotz der Rhetorik betont das Innenministerium, dass die regionalen Stellen bereits im Januar informiert wurden und 280 Millionen Euro für Integrationsprogramme der autonomen Gemeinschaften bereitgestellt wurden. Ob dies Madrids Klagedrohung entschärft, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
Quelle: Europa Press

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