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Gebühren für Aufenthaltserlaubnisse steigen ab 1. Mai: Frankreich veröffentlicht neuen Tarifplan für cartes de séjour und Einbürgerungen

Apr. 23, 2026
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Gebühren für Aufenthaltserlaubnisse steigen ab 1. Mai: Frankreich veröffentlicht neuen Tarifplan für cartes de séjour und Einbürgerungen
Die französische Regierung hat stillschweigend eine Mitteilung im Amtsblatt veröffentlicht – hervorgehoben vom öffentlichen Dienstportal Service-Public.fr am 22. April – die deutliche Erhöhungen der Gebühren bestätigt, die Ausländer bei der Ausstellung oder Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis zahlen müssen. Ab dem 1. Mai 2026 steigt die Standardgebühr für den ersten Aufenthaltstitel – egal ob befristet, mehrjährig oder die 10-Jahres-Karte de résident – von 225 € auf 350 €. Der ermäßigte Satz für Studierende, Saisonarbeiter und bestimmte Fälle der Familienzusammenführung verdoppelt sich von 75 € auf 150 €. Die Verlängerungsgebühren steigen auf 250 € (bzw. 100 € im ermäßigten Tarif), während Langzeitvisa, die als Aufenthaltstitel dienen, künftig 300 € kosten (statt bisher 200 €). Das Finanzgesetz erhöht zudem die Gebühren für Einbürgerung und Wiedereingliederung fast verfünffacht von 55 € auf 255 € und führt eine Abgabe von 100 € für vorläufige Aufenthaltstitel ein. Ausgenommen sind nur Fälle von Opferschutz bei Menschenhandel und einige Begünstigte des vorübergehenden Schutzes. Warum das für die globale Mobilität wichtig ist: Arbeitgeber, die ausländische Fachkräfte über das Passeport-Talent-Programm oder innerbetriebliche Versetzungen unterstützen, sehen sich mit deutlich höheren Kosten bei der Aufnahme konfrontiert. Eine vierköpfige Familie, die mit einer EU-Blaukarte plus Angehörigen umzieht, muss nun mit 1.400 € an Anfangsgebühren statt bisher 900 € rechnen. Personalabteilungen sollten ihre Umzugsbudgets anpassen, während Entsandte, die nach dem 1. Mai auf die Genehmigung warten, darauf hingewiesen werden müssen, dass bei Abholung der Karten höhere Gebühren fällig werden. Einwanderungsanwälte betonen, dass das Timing – nur wenige Wochen nach der Verschärfung der Sprach- und Integrationsprüfungen – einen umfassenderen Trend bestätigt, Migranten stärker an den Verwaltungskosten zu beteiligen. Die Präfekturen wurden angewiesen, die neuen Tarife ab nächster Woche auszuhängen, und das Zahlungsportal France-Visas wird seine E-Stempel-Oberfläche am 30. April aktualisieren.
Quelle: Service-Public.fr

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