Italiens Luftfahrtbranche fordert Innenministerium auf, Schalter für Ein- und Ausreisesystem nach dreistündigen Grenzwartezeiten zu ermöglichen
Bericht zeigt: Nur 8 % der ausländischen Arbeitskräfte erhalten Genehmigungen im Rahmen des ausgeweiteten „Decreto Flussi“ Italiens
Europäischer Generalanwalt unterstützt Italien-Albanien-Abkommen zur Migrantenverarbeitung und ebnet Weg für Rückführungszentren im Ausland
Neueste Nachrichten
Parlament verabschiedet Sicherheitsdekret, verspricht jedoch „Decreto bis“ zur Abschwächung der 615-Euro-Anwaltspauschale für freiwillige Rückkehr
Die Kammer verabschiedete am 23. April das Sicherheitsdekret, doch die Regierung kündigte innerhalb von 48 Stunden ein zweites Dekret an, um die Klausel zu überarbeiten, die Anwälten 615 € für die Organisation der freiwilligen Rückkehr von Migranten zahlt – nach Kritik von Anwaltskammern, NGOs und dem Präsidialamt. Die Teams für Unternehmensmigration sollten auf das „decreto bis“ warten, bevor sie auf den neuen Anreiz setzen.
Mehr Flugsicherheit für Geschäftsreisen: ENAV unterzeichnet Tarifvertrag 2026-28 mit Fluglotsen
ENAV und FIT-CISL unterzeichneten am 23. April einen Dreijahresvertrag, der die Löhne anhebt und die Arbeitsregeln für 4.200 italienische Fluglotsen grundlegend überarbeitet. Die Vereinbarung verringert das Risiko von Streiks im Flugverkehrskontrollbereich sowie verspätungsbedingte Ausfälle durch Ermüdung und sorgt für mehr Planungssicherheit bei Geschäftsreisenden und Umzugsplanern.
Cuneo sticht als seltenes positives Beispiel im schleppenden Arbeitserlaubnissystem hervor und bearbeitet 83 % der Antragskontingente erfolgreich
Ein neuer Bericht der Zivilgesellschaft hebt Cuneo als eine der wenigen effizienten Präfekturen Italiens hervor, die 83 % der Arbeitserlaubnis-Anträge bearbeitet hat – im Vergleich zum nationalen Durchschnitt von unter 17 %. Während die lokale Taskforce als Vorbild dient, warnen Experten, dass die uneinheitliche Leistung in den Provinzen das gesamte Decreto-Flussi-Programm weiterhin schwächt.
Italien führt EU-Ein- und Ausreisesystem ein – Lange Warteschlangen an großen Flughäfen gemeldet
Die Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems in Italien führt zu stundenlangen Passkontrollen an den internationalen Flughäfen in Rom, Mailand und anderen Grenzübergängen. Ausländische Einwohner werden häufig auf manuelle Kontrollspuren umgeleitet, und einige werden fälschlicherweise als Besucher registriert, was zukünftige Überziehungswarnungen zur Folge haben kann. Unternehmen sollten daher zusätzliche Pufferzeiten in ihre Reisepläne einbauen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, stets den physischen Aufenthaltstitel mitzuführen.
Italienische Konsulate veröffentlichen neue Visagebühren ab 1. April 2026
Italien erhöht ab dem 1. April 2026 die Gebühren für Schengen-Kurzzeitvisa auf 80 € und für nationale Langzeitvisa auf 116 €. Die Anpassung erfolgt im Rahmen der EU-Indexierungsregeln und aufgrund von Wechselkursschwankungen und führt zu moderaten Steigerungen bei Umzugskostenbudgets und Reisekostenerstattungen.
Der öffentliche Nahverkehr in Florenz steht am 27. April vor einem vierstündigen Streik
Der wichtigste Busbetreiber in Florenz wird am 27. April von 17:30 bis 21:30 Uhr einen vierstündigen Streik abhalten. Abends werden Flughafentransfers, Reisebusse und Pendlerverbindungen eingeschränkt sein. Reisende sollten daher rechtzeitig alternative Transportmöglichkeiten organisieren und die aktuellen Informationen von Autolinee Toscane verfolgen.