
Der italienische Anbieter für Luftverkehrsmanagement ENAV und die Gewerkschaft FIT-CISL haben am 23. April einen neuen nationalen Tarifvertrag abgeschlossen, der die 4.200 Fluglotsen und Techniker umfasst, die den Luftraum des Landes sichern. Der dreijährige Vertrag sieht eine jährliche Gehaltserhöhung von 1,5 % vor, die an die geplante Inflation gekoppelt ist, neue Zuschläge für Sonntags- und Überstundenarbeit sowie die schrittweise Abschaffung des niedrig bezahlten „Low-Traffic“-Vertrags bis 2033.
Für Unternehmen könnten die betrieblichen Regelungen sogar wichtiger sein als die Gehaltszahlen: Eine monatliche Höchstgrenze für Arbeitsstunden und ein überarbeitetes Dienstplanmodell sollen ermüdungsbedingte Fluglotsenverzögerungen reduzieren – eine gute Nachricht für vielreisende Manager, die zwischen Mailand, Rom und den südlichen Drehkreuzen pendeln.
Der Vertrag verankert zudem „ferie solidali“ (gespendete Urlaubstage) und hybride Arbeitsmodelle für das Backoffice, Maßnahmen, die laut Gewerkschaften die Mitarbeiterbindung stärken und somit die Personalplanung in Spitzenreisezeiten verbessern. ENAV, das 2025 mit 2,15 Millionen Flügen einen Rekord verzeichnete, plant bis 2027 300 Neueinstellungen; der Vertrag garantiert, dass Neueinsteiger auf der regulären Gehaltsskala beginnen, um eine Zweiklassengesellschaft zu vermeiden, die von den Airlines als potenzielle Streikursache befürchtet wurde.
Der Branchenverband IATA begrüßte die Vereinbarung als „Stabilitätsanker“, gerade in einer Zeit, in der Fluggesellschaften mit den Warteschlangen im EU-Ein- und Ausreisesystem kämpfen. Reiseverantwortliche sollten die Lage in den Arbeitsbeziehungen weiterhin beobachten – kleinere sektorale Arbeitsniederlegungen sind für den 29. Mai geplant – doch die Wahrscheinlichkeit landesweiter Fluglotsenstreiks in diesem Sommer ist deutlich gesunken. Unternehmen, die für Expat-Einsätze 2026–28 planen, können daher mit einem verlässlicheren Flugplan rechnen, auch wenn externe Faktoren wie Streiks im Bereich der Flughafensicherheit weiterhin eine Unsicherheitsquelle darstellen.
Für Unternehmen könnten die betrieblichen Regelungen sogar wichtiger sein als die Gehaltszahlen: Eine monatliche Höchstgrenze für Arbeitsstunden und ein überarbeitetes Dienstplanmodell sollen ermüdungsbedingte Fluglotsenverzögerungen reduzieren – eine gute Nachricht für vielreisende Manager, die zwischen Mailand, Rom und den südlichen Drehkreuzen pendeln.
Der Vertrag verankert zudem „ferie solidali“ (gespendete Urlaubstage) und hybride Arbeitsmodelle für das Backoffice, Maßnahmen, die laut Gewerkschaften die Mitarbeiterbindung stärken und somit die Personalplanung in Spitzenreisezeiten verbessern. ENAV, das 2025 mit 2,15 Millionen Flügen einen Rekord verzeichnete, plant bis 2027 300 Neueinstellungen; der Vertrag garantiert, dass Neueinsteiger auf der regulären Gehaltsskala beginnen, um eine Zweiklassengesellschaft zu vermeiden, die von den Airlines als potenzielle Streikursache befürchtet wurde.
Der Branchenverband IATA begrüßte die Vereinbarung als „Stabilitätsanker“, gerade in einer Zeit, in der Fluggesellschaften mit den Warteschlangen im EU-Ein- und Ausreisesystem kämpfen. Reiseverantwortliche sollten die Lage in den Arbeitsbeziehungen weiterhin beobachten – kleinere sektorale Arbeitsniederlegungen sind für den 29. Mai geplant – doch die Wahrscheinlichkeit landesweiter Fluglotsenstreiks in diesem Sommer ist deutlich gesunken. Unternehmen, die für Expat-Einsätze 2026–28 planen, können daher mit einem verlässlicheren Flugplan rechnen, auch wenn externe Faktoren wie Streiks im Bereich der Flughafensicherheit weiterhin eine Unsicherheitsquelle darstellen.
Quelle: L’Agenzia di Viaggi Magazine
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