Frankreich und Großbritannien unterzeichnen Dreijahresvertrag über 675 Millionen Euro zur Eindämmung der Migrantenüberfahrten im Ärmelkanal
Gebühren für französische Aufenthaltserlaubnisse und Einbürgerungen steigen ab 1. Mai 2026 deutlich an
Zweistündige Wartezeiten bei EES am Pariser Flughafen CDG führen zu Anstieg bezahlter Fast-Track-Concierge-Dienste
Neueste Nachrichten
Großbritannien und Frankreich unterzeichnen Dreijahresvertrag über 662 Millionen Euro zur Eindämmung der Migrantenüberfahrten im Ärmelkanal
Paris und London haben eine dreijährige Strategie im Wert von 662 Millionen Euro vereinbart, um die Polizeipatrouillen, maritime Abfangmaßnahmen und Hightech-Überwachung an der Nordküste Frankreichs zu verstärken und so die Überfahrten mit kleinen Booten über den Ärmelkanal zu reduzieren. Die von Großbritannien bereitgestellten Mittel werden die französischen Patrouillenkräfte um mehr als die Hälfte aufstocken und den Einsatz von Drohnen, KI-Kameras sowie neuen Schnellbooten ermöglichen. Die verschärften Kontrollen werden voraussichtlich die Abfertigungszeiten für Fracht- und Passagierverkehr zwischen den beiden Ländern verlängern, was direkte Auswirkungen auf Lieferketten von Unternehmen und Geschäftsreisende haben wird.
Frankreich hebt Visumspflicht für Flughafentransit bei indischen Staatsbürgern auf
Ab dem 10. April, offiziell bestätigt am 23. April, benötigen Inhaber eines indischen Reisepasses kein Flughafentransitvisum mehr, wenn sie über französische Flughäfen zu einem Drittland reisen. Diese Änderung erspart eine Gebühr von 99 € sowie mehrere Tage bürokratischen Aufwand, macht Frankreich zu einem attraktiveren Drehkreuz für den Verkehr zwischen Indien und Amerika sowie Indien und Afrika und vereinfacht die Reiseplanung für internationale Travel Manager.
Paris verhängt fast 1 Million Euro Strafe gegen Gastgeber – neue Airbnb-Kontrolltruppe nimmt Arbeit auf
Paris verhängte im ersten Quartal 2026 fast eine Million Euro an Bußgeldern wegen illegaler Airbnb-Vermietungen und hat eine 150-köpfige Wohnungsüberwachungsbrigade ins Leben gerufen, um die strengeren Regeln des Loi Le Meur durchzusetzen. Eine Rekordstrafe von 585.000 Euro gegen einen einzelnen Gebäudebetreiber unterstreicht den kompromisslosen Kurs der Stadt, der das kurzfristige Angebot voraussichtlich verringern und die Kosten für Firmenwohnungen bei Mitarbeiterumzügen steigen lassen wird.