
Nur zwei Wochen nach der verpflichtenden Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems (EES) ziehen sich die Passkontrollschlangen am Pariser Flughafen Charles de Gaulle in den Nachmittagsstunden auf über zwei Stunden hin – besonders in Terminal 2E, wo die Langstreckenflüge gebündelt sind. Das private Fahrdienstunternehmen MyDriverParis verzeichnet einen wöchentlichen Buchungsanstieg von 40 % für seinen VIP Meet-and-Greet-Service à 250 € pro Gruppe, der Kunden über eine von der Polizei aux Frontières koordinierte, betreute Passagierlane führt. Flughafenkreise berichten, dass biometrische Kioske etwa 35 % weniger Passagiere pro Stunde abfertigen als geplant, da bei Erstregistrierungen wiederholte Fingerabdruckscans erforderlich sind. Aéroports de Paris setzt Personal um, doch Branchenverbände drängen das Innenministerium, eine Voranmeldung für „vertrauenswürdige Reisende“ zu ermöglichen, um den Passagierfluss vor dem Ansturm der Olympischen Sommerspiele zu erleichtern. Geschäftsreisenden wird geraten, mindestens drei Stunden zwischen Landung und Terminen vor Ort einzuplanen oder frühzeitig verifizierte Concierge-Dienste zu buchen – die meisten Anbieter benötigen 48 Stunden Vorlauf und sind montags sowie freitags nahezu ausgebucht. Global-Mobility-Manager, die Mitarbeiter nach Frankreich versetzen, sollten zudem Anschlusszeiten bei Multisektor-Tickets überprüfen: Die ab 2025 geltenden Mindestumsteigezeiten der Airlines erweisen sich für Nicht-EU-Passinhaber, die bei der ersten Einreise eine vollständige biometrische Erfassung durchlaufen müssen, als unrealistisch.
Quelle: MyDriverParis
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