
Der neu gewählte Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire hat keine Zeit verloren, um Wahlversprechen in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Ein kommunales Schreiben vom 23. April zeigt, dass die Stadt im ersten Quartal 2026 fast eine Million Euro an Bußgeldern gegen illegale Kurzzeitvermieter verhängt hat – ein Rekordwert. Die Verschärfung basiert auf dem Gesetz Loi Echaniz-Le Meur von 2024, das die Höchststrafe pro Einheit auf 100.000 Euro verdoppelt und Vermieter für Verstöße ihrer Kunden mitverantwortlich macht. Der bekannteste Fall ist ein Urteil vom 15. April über 585.000 Euro gegen eine SCI, die einen ehemaligen Sozialwohnungsblock im 9. Arrondissement in 11 Touristenwohnungen umgewandelt und auf Airbnb angeboten hatte. Zwei ähnliche Fälle im Februar führten zu Bußgeldern von 80.000 und 150.000 Euro.
Um die Kontrollen auszuweiten, hat der Conseil de Paris eine 150-köpfige „Brigade de protection du logement“ eingesetzt, die sich ausschließlich der Aufdeckung illegaler Touristenunterkünfte, ausbeuterischer Vermieter und Verstöße gegen die 90-Nächte-Grenze für Hauptwohnsitze widmet. Für Expats und Langzeit-Geschäftsreisende könnte die strenge Linie den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt weiter verschärfen. Anbieter von Firmenwohnungen berichten, dass Vermieter ihre Objekte von saisonalen Plattformen zurückziehen, um Kontrollen zu entgehen, was die Monatsmieten in bei Entsandten beliebten Vierteln steigen lässt. Unternehmen müssen daher möglicherweise Unterkünfte früher sichern, höhere Mietkosten einplanen oder auf Vororte mit Anbindung durch den Grand Paris Express ausweichen.
Ab dem 20. Mai wird die Kontrolle durch eine neue EU-Datenaustauschverordnung weiter verschärft: Plattformen sind dann verpflichtet, Buchungs- und Belegungsdaten aller französischen Inserate an ein nationales digitales Portal zu übermitteln. Dadurch erhält Paris (wie neun weitere französische Städte, die nach denselben nationalen Regeln agieren) die Möglichkeit, Verstöße gegen die Belegungsgrenzen und nicht registrierte Angebote algorithmisch zu erkennen. Vermieter, die Kurzzeitvermietungen anbieten, müssen daher sicherstellen, dass Nutzungsänderungen, Registrierungsnummern und Steuererklärungen vollständig und korrekt vorliegen. Verstöße ziehen nun erhebliche finanzielle und reputationsbezogene Risiken nach sich.
Um die Kontrollen auszuweiten, hat der Conseil de Paris eine 150-köpfige „Brigade de protection du logement“ eingesetzt, die sich ausschließlich der Aufdeckung illegaler Touristenunterkünfte, ausbeuterischer Vermieter und Verstöße gegen die 90-Nächte-Grenze für Hauptwohnsitze widmet. Für Expats und Langzeit-Geschäftsreisende könnte die strenge Linie den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt weiter verschärfen. Anbieter von Firmenwohnungen berichten, dass Vermieter ihre Objekte von saisonalen Plattformen zurückziehen, um Kontrollen zu entgehen, was die Monatsmieten in bei Entsandten beliebten Vierteln steigen lässt. Unternehmen müssen daher möglicherweise Unterkünfte früher sichern, höhere Mietkosten einplanen oder auf Vororte mit Anbindung durch den Grand Paris Express ausweichen.
Ab dem 20. Mai wird die Kontrolle durch eine neue EU-Datenaustauschverordnung weiter verschärft: Plattformen sind dann verpflichtet, Buchungs- und Belegungsdaten aller französischen Inserate an ein nationales digitales Portal zu übermitteln. Dadurch erhält Paris (wie neun weitere französische Städte, die nach denselben nationalen Regeln agieren) die Möglichkeit, Verstöße gegen die Belegungsgrenzen und nicht registrierte Angebote algorithmisch zu erkennen. Vermieter, die Kurzzeitvermietungen anbieten, müssen daher sicherstellen, dass Nutzungsänderungen, Registrierungsnummern und Steuererklärungen vollständig und korrekt vorliegen. Verstöße ziehen nun erhebliche finanzielle und reputationsbezogene Risiken nach sich.
Quelle: RentalScaleUp
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