
Das Vereinigte Königreich stellt ab dem 24. April 2026 vollständig auf ein digitales Visumsystem um und gibt elektronische Visa (eVisas) statt physischer Aufkleber aus. Inder – die im vergangenen Jahr über 550.000 Anträge auf Besuchervisa für das UK gestellt haben – gehören zu den ersten großen Nationalitäten, die davon profitieren. Im neuen Verfahren legen Antragsteller ein Online-Konto an und erhalten einen sogenannten Share-Code, mit dem Arbeitgeber, Vermieter und Grenzbeamte den Status für 90 Tage überprüfen können. Reisende dürfen Indien verlassen, während die Entscheidung noch aussteht, sofern die biometrischen Daten in einem Visa Application Centre erfasst wurden. Das Innenministerium betont, dass eVisas Betrug, Versandverzögerungen und Produktionskosten reduzieren. Biometrische Daten bleiben jedoch Pflicht, weshalb Antragsteller weiterhin einen Termin im VAC wahrnehmen müssen; die Pässe werden am selben Tag zurückgegeben. Familienmitglieder müssen jeweils einzeln registriert werden – ein Detail, das Reisebüros unbedingt beachten sollten. Firmen-Mobilitätsteams sollten ihre Umzugspakete aktualisieren: Da keine Visasticker mehr im Pass sind, benötigt die Personalabteilung den Share-Code, um die Arbeitsberechtigung zu prüfen. Fluggesellschaften wurden angewiesen, bis zur Aktualisierung ihrer Abflugkontrollsysteme gedruckte eVisa-Bestätigungen zu akzeptieren. Behörden räumen „kleinere Anfangsschwierigkeiten“ mit dem Online-Portal ein. Reisende sollten bei Transitflügen über Drittstaaten sowohl digitale als auch ausgedruckte Kopien des Bewilligungsschreibens mitführen, da das System dort möglicherweise noch nicht anerkannt wird.
Quelle: Gujarat Samachar (English)
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