
Verhandlungsführer aus Neu-Delhi und Brüssel haben sich grundsätzlich auf den Text eines Indien-EU-Mobilitätspakts geeinigt, wie ein Update der Einwanderungsplattform TerraTern vom 24. April berichtet. Die Vereinbarung – die voraussichtlich beim bevorstehenden 16. Indien-EU-Gipfel unterzeichnet wird – soll bestehende bilaterale Mobilitätsabkommen mit Deutschland, Frankreich, Portugal und weiteren Ländern zu einem einheitlichen, unionsweiten Rahmen zusammenführen.
Wichtige Säulen sind vereinfachte Arbeitsvisumkontingente für indische Fachkräfte in Mangelberufen, die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen sowie ein spezieller Studierendenmobilitätsweg mit bis zu drei Jahren Post-Study-Arbeitsrecht. Der Pakt sieht zudem beschleunigte Verfahren für innerbetriebliche Versetzungen vor – ein langjähriger Wunsch multinationaler Unternehmen, die in mehreren EU-Mitgliedstaaten tätig sind.
Die demografische Entwicklung erhöht den Handlungsdruck: Die erwerbsfähige Bevölkerung in der EU schrumpft, während in Indien monatlich rund eine Million neue Arbeitsmarkteinsteiger hinzukommen. Indische IT-, Gesundheits- und Ingenieurfachkräfte schließen bereits Lücken in Deutschland und den nordischen Ländern; ein blockweites Programm würde administrative Hürden abbauen und Talente dorthin lenken, wo die Nachfrage am größten ist.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität könnte der Pakt Europas Antwort auf das UK-India Young Professionals Scheme werden und HR-Teams eine verlässliche Alternative zum post-Brexit-Großbritannien bieten. Details zur Umsetzung – etwa nationale Kontingente und Gehaltsgrenzen – müssen noch ausgehandelt werden, doch globale Mobilitätsmanager sollten bereits jetzt EU-Nachfrageprofile und Verfahren zur Anerkennung von Qualifikationen analysieren.
Wichtige Säulen sind vereinfachte Arbeitsvisumkontingente für indische Fachkräfte in Mangelberufen, die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen sowie ein spezieller Studierendenmobilitätsweg mit bis zu drei Jahren Post-Study-Arbeitsrecht. Der Pakt sieht zudem beschleunigte Verfahren für innerbetriebliche Versetzungen vor – ein langjähriger Wunsch multinationaler Unternehmen, die in mehreren EU-Mitgliedstaaten tätig sind.
Die demografische Entwicklung erhöht den Handlungsdruck: Die erwerbsfähige Bevölkerung in der EU schrumpft, während in Indien monatlich rund eine Million neue Arbeitsmarkteinsteiger hinzukommen. Indische IT-, Gesundheits- und Ingenieurfachkräfte schließen bereits Lücken in Deutschland und den nordischen Ländern; ein blockweites Programm würde administrative Hürden abbauen und Talente dorthin lenken, wo die Nachfrage am größten ist.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität könnte der Pakt Europas Antwort auf das UK-India Young Professionals Scheme werden und HR-Teams eine verlässliche Alternative zum post-Brexit-Großbritannien bieten. Details zur Umsetzung – etwa nationale Kontingente und Gehaltsgrenzen – müssen noch ausgehandelt werden, doch globale Mobilitätsmanager sollten bereits jetzt EU-Nachfrageprofile und Verfahren zur Anerkennung von Qualifikationen analysieren.
Quelle: TerraTern
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