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Regierung legt Dezember 2028 als Enddatum fest, während das afghanische Umsiedlungsprogramm in die Auslaufphase geht

Apr. 29, 2026
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Regierung legt Dezember 2028 als Enddatum fest, während das afghanische Umsiedlungsprogramm in die Auslaufphase geht
Die britische Regierung hat eine bedeutende Änderung in der Durchführung des Afghanischen Umsiedlungsprogramms (ARP) in seinen letzten Jahren angekündigt. In einer schriftlichen Erklärung, die am 28. April 2026 dem Parlament vorgelegt wurde, bestätigte Verteidigungsminister Luke Pollard, dass weniger als 9.000 berechtigte Afghanen noch nach Großbritannien gebracht werden müssen und dass alle ausstehenden Berechtigungsentscheidungen bis Frühjahr 2027 abgeschlossen sein sollen. Die Anträge für das ARP sind seit Juli 2025 geschlossen, und die Fallzahl ist in diesem Zeitraum bereits von 25.000 auf 17.000 gesunken.

Die unmittelbarste Änderung betrifft den Wegfall der vom Innenministerium finanzierten „Unterstützung im Herkunftsland“, die bisher berechtigten Afghanen half, von Afghanistan zu einem britischen Visaantragszentrum (VAC) in einem Drittland zu reisen. Künftig müssen die Antragsteller diese Reise selbst finanzieren und organisieren – womit das ARP mit anderen britischen Umsiedlungsprogrammen wie dem Afghan Citizens Resettlement Scheme (ACRS) gleichgezogen wird. Pollard erklärte, dass die jüngsten Erfahrungen eine „zunehmend erfolgreiche eigenständige Anreise“ zeigen und die Regierung der Ansicht ist, dass steuerfinanzierte Begleitungen nicht mehr gerechtfertigt sind.

Regierung legt Dezember 2028 als Enddatum fest, während das afghanische Umsiedlungsprogramm in die Auslaufphase geht


Es wurde ein straffer Zeitplan festgelegt: Berechtigte Personen müssen innerhalb von 12 Monaten nach Aufforderung ein VAC aufsuchen, und für alle Umsiedlungen sowie Übergangsunterstützungen gilt eine verbindliche Frist bis Dezember 2028. Das Verteidigungsministerium wird zudem die großflächige Nutzung von Hotels und Unterkünften des Verteidigungsministeriums einstellen und die Verantwortung für die Unterbringung im Rahmen eines neuen Pilotprojekts an die Kommunen übergeben, um diesen mehr Flexibilität bei der Platzierung zu ermöglichen.

Für Unternehmen und Kommunen, die an der Patenschaft oder Unterbringung beteiligt sind, schafft die Ankündigung wichtige Klarheit bezüglich Budgets, Personalplanung und Immobilienmanagement. Personalabteilungen sollten beachten, dass die Ankunftszahlen zwar zurückgehen, aber bis 2028 nicht vollständig auslaufen werden, sodass Integrationsangebote – von Englischkursen bis zu Beschäftigungsmöglichkeiten – noch mehrere Jahre benötigt werden. Unternehmen, die qualifizierte afghanische Fachkräfte rekrutieren möchten, könnten Kandidaten mit kürzerer Vorlaufzeit erwarten, da die selbstorganisierte Anreise den Prozess beschleunigt.

Schließlich reagiert die Entscheidung der Regierung, vierteljährliche Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators) zu veröffentlichen und den Einsatz teurer Hotels zu reduzieren, auf langjährige Kritik des Parlamentarischen Haushaltsausschusses und der Kommunen hinsichtlich Transparenz und Wirtschaftlichkeit. Beteiligte sollten diese KPIs genau beobachten: Werden die Bearbeitungsziele nicht erreicht, könnten noch vor dem endgültigen Programmende politische Anpassungen oder zusätzliche Finanzierungsrunden notwendig werden.
Quelle: Electronic Immigration Network

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