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Die Immigration Advice Authority veröffentlicht April-Newsletter mit neuen Richtlinien zum EU-Ansiedelungsprogramm und zur Beraterregulierung

Apr. 29, 2026
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Die Immigration Advice Authority veröffentlicht April-Newsletter mit neuen Richtlinien zum EU-Ansiedelungsprogramm und zur Beraterregulierung
Die Immigration Advice Authority (IAA) veröffentlichte am 27. April 2026 ihren vierteljährlichen Stakeholder-Newsletter, der regulatorische Änderungen hervorhebt, die Tausende von britischen Einwanderungsberatern und deren Klienten betreffen werden. Das Bulletin, verfügbar auf GOV.UK, fasst die jüngsten Ankündigungen des Innenministeriums zum EU Settlement Scheme (EUSS) zusammen und gibt einen Ausblick auf eine einheitliche, übersichtliche Sammlung von IAA-Richtlinien, die noch in diesem Jahr eingeführt wird.

Wichtige Punkte sind unter anderem eine bevorstehende Änderung der EUSS-Anmeldekategorie, die die Bewertung von verspäteten Anträgen verändern wird. Die IAA empfiehlt Organisationen, die EU-Bürger unterstützen, ihre internen Prüfchecklisten jetzt zu aktualisieren, um Fälle zu identifizieren, die nach Inkrafttreten der Änderung – voraussichtlich Anfang Juni – außerhalb der neuen Kriterien liegen könnten.

Die Immigration Advice Authority veröffentlicht April-Newsletter mit neuen Richtlinien zum EU-Ansiedelungsprogramm und zur Beraterregulierung


Der Newsletter stellt außerdem die erste landesweite Öffentlichkeitskampagne der IAA vor, die sich an Migranten richtet, die Einwanderungsberatung suchen. Die Initiative soll Nutzer zu regulierten Anbietern führen und vor unqualifizierten Beratern warnen – ein Thema, das nach einer BBC-Enthüllung im Februar an Bedeutung gewann, als betrügerische Firmen exorbitante Gebühren für einfache Visumantragsformulare verlangten. Für Personal- und Global-Mobility-Teams könnte die Kampagne die Anzahl gefälschter Vertretungsschreiben in Sponsoring-Anträgen reduzieren.

Operativ erinnert die IAA Berater daran, sich auf die Einführung ihrer digitalen Prüfplattform vorzubereiten, die künftig spontane Dokumentenanfragen durch Echtzeit-Compliance-Dashboards ersetzt. Unternehmen, die Fallmanagement-Daten nicht fristgerecht hochladen, riskieren die Suspendierung aus dem Regulierungsregister – was laufende Unternehmensvisaanträge erheblich beeinträchtigen könnte.

Abschließend informieren Personalanpassungen darüber, dass die Behörde zusätzliche Ermittler eingestellt hat und ab Juli vermehrt unangekündigte Inspektionen in Beraterbüros plant. Sponsoren und Anwaltskanzleien sollten jetzt interne Aktenprüfungen durchführen, um sicherzustellen, dass Aufbewahrungsfristen, Geldwäscheprüfungen und DSGVO-Einwilligungen den IAA-Standards entsprechen, bevor die Inspektionswelle beginnt.
Quelle: GOV.UK

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