
Das Magazin People Management warnt, dass das Jahr 2026 für Unternehmen, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, zum Jahr wird, in dem „Politik zur Bürokratie“ wird. Zahlreiche Reformen des Innenministeriums wandeln sich von Gesetzgebung zu praktischen Compliance-Anforderungen. Ab dem 8. Januar müssen Bewerber für Skilled-Worker- und High Potential Individual-Visa bereits Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (CEFR) nachweisen, statt wie bisher B1. Im April trat ein neuer Gehaltsnachweis pro Abrechnungszeitraum in Kraft: Arbeitgeber müssen nun in jeder monatlichen Gehaltsabrechnung belegen, dass die Mindestlohnschwelle erreicht wird – nicht mehr nur auf Jahresbasis. Diese Änderung erhöht das Risiko bei unbezahltem Urlaub oder variablen Arbeitszeiten, die das Bruttogehalt mindern.
Der Artikel weist auf wichtige Fristen hin: Das Migration Advisory Committee wird im Juli Empfehlungen zur Anhebung der allgemeinen Gehaltsgrenze von 38.700 Pfund sowie zum Ersatz der Shortage Occupation List durch eine engere Temporary Shortage List vorlegen. Die vorübergehenden Gehaltsausnahmen für mittelqualifizierte Berufe laufen am 31. Dezember 2026 aus. Branchenverbände aus Gastgewerbe, Logistik und Sozialwesen befürchten, dass ohne Verlängerung die Rekrutierung stark leidet.
Personalverantwortliche sollten daher die Belegschaftsstruktur an den neuen Gehaltsuntergrenzen ausrichten, Budgets für Englischkurse einplanen und Zertifikate für Sponsorships frühzeitig beantragen, bevor weitere Erhöhungen folgen. Rechtsexperten empfehlen zudem, die Verfahren zur Arbeitsberechtigung zu aktualisieren: Sobald die Biometrischen Aufenthaltstitel später in diesem Jahr vollständig durch e-Visa ersetzt werden, müssen Arbeitgeber auf digitale Statusprüfungen umstellen und dürfen abgelaufene BRPs nicht mehr akzeptieren.
In der Praxis verlagern die Reformen einen Großteil der administrativen Last auf die Sponsoren. Bei Fehlern – etwa einer einzigen Unterzahlung – kann das Innenministerium nun die gesamte Sponsor-Lizenz entziehen, statt nur einen Maßnahmenplan zu fordern. Da die Prüfungen um 40 Prozent im Jahresvergleich zugenommen haben, sind Unternehmen mit vor der Pandemie erteilten Tier-2-Lizenzen, die ihre HR-Systeme nicht aktualisiert haben, besonders gefährdet. Der Artikel schließt mit dem Hinweis, dass eine proaktive Lückenanalyse im zweiten Quartal deutlich günstiger ist als kurzfristige Nachbesserungen im Rahmen eines „Sponsor Assurance Visit“.
Der Artikel weist auf wichtige Fristen hin: Das Migration Advisory Committee wird im Juli Empfehlungen zur Anhebung der allgemeinen Gehaltsgrenze von 38.700 Pfund sowie zum Ersatz der Shortage Occupation List durch eine engere Temporary Shortage List vorlegen. Die vorübergehenden Gehaltsausnahmen für mittelqualifizierte Berufe laufen am 31. Dezember 2026 aus. Branchenverbände aus Gastgewerbe, Logistik und Sozialwesen befürchten, dass ohne Verlängerung die Rekrutierung stark leidet.
Personalverantwortliche sollten daher die Belegschaftsstruktur an den neuen Gehaltsuntergrenzen ausrichten, Budgets für Englischkurse einplanen und Zertifikate für Sponsorships frühzeitig beantragen, bevor weitere Erhöhungen folgen. Rechtsexperten empfehlen zudem, die Verfahren zur Arbeitsberechtigung zu aktualisieren: Sobald die Biometrischen Aufenthaltstitel später in diesem Jahr vollständig durch e-Visa ersetzt werden, müssen Arbeitgeber auf digitale Statusprüfungen umstellen und dürfen abgelaufene BRPs nicht mehr akzeptieren.
In der Praxis verlagern die Reformen einen Großteil der administrativen Last auf die Sponsoren. Bei Fehlern – etwa einer einzigen Unterzahlung – kann das Innenministerium nun die gesamte Sponsor-Lizenz entziehen, statt nur einen Maßnahmenplan zu fordern. Da die Prüfungen um 40 Prozent im Jahresvergleich zugenommen haben, sind Unternehmen mit vor der Pandemie erteilten Tier-2-Lizenzen, die ihre HR-Systeme nicht aktualisiert haben, besonders gefährdet. Der Artikel schließt mit dem Hinweis, dass eine proaktive Lückenanalyse im zweiten Quartal deutlich günstiger ist als kurzfristige Nachbesserungen im Rahmen eines „Sponsor Assurance Visit“.
Quelle: People Management
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