
Die Tiroler Landesregierung bestätigte am 30. April, dass eine Umwelt-Demonstration genehmigt wurde, die am Samstag, den 30. Mai, zwischen 11:00 und 19:00 Uhr die A13 Brenner Autobahn sowie parallele Routen blockieren wird. Die Entscheidung – zuerst vom Fachblatt Transport Online berichtet – bedeutet einen kompletten Stillstand auf der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung zwischen Deutschland, Österreich und Italien. An einem typischen späten Frühlingstag passieren etwa 32.000 Fahrzeuge, darunter 7.000 Lkw, diesen Korridor.
Nach österreichischem Versammlungsrecht darf eine Demonstration nur verboten werden, wenn die öffentliche Sicherheit unmittelbar gefährdet ist. Die Organisatoren planen eine „Menschenkette“ und einen langsamen Marsch, um strengere Maßnahmen zur Verlagerung des Verkehrs auf andere Verkehrsträger sowie ein Moratorium für den alpinen Transitverkehr zu fordern. Die Sperrung betrifft die A13 zwischen der Mautstelle Schönberg und der Brennergrenze sowie die lokalen Ausweichstrecken B182 und L38 – damit wird das Wipptal effektiv abgeriegelt.
Für Unternehmensmobilitätsplaner sind die Auswirkungen gravierend. Der Brennerpass ist die bevorzugte Route für Just-in-Time-Lieferungen von österreichischen Werken zu Kunden in Norditalien und umgekehrt. Die ÖBB Rail Cargo Group kündigte an, dass an diesem Tag alle „Rolling Highway“-Zugverkehre eingestellt werden, was Logistikunternehmen zwingt, Lieferungen entweder um 48 Stunden vorzuziehen oder über die Tauern- oder Gotthard-Korridore umzuleiten – beides mit höheren Kosten und längeren Transitzeiten verbunden.
Auch Geschäftsreisende sind betroffen: PostBus hat angekündigt, dass die Regionalbusse Innsbruck–Bozen in Matrei enden werden, während die ÖBB vor Überfüllung im Nightjet-Zug nach Venedig warnen, da viele Straßenreisende auf die Bahn umsteigen. Auch Fluggesellschaften könnten an diesem Wochenende auf der Strecke Wien–Verona mit höheren Passagierzahlen rechnen.
Mobilitätsmanager sollten daher Umziehende mit Monatsende informieren, die Zeitpläne für den Transport von Haushaltsgütern neu ordnen und sicherstellen, dass zeitkritische Komponenten entweder frühzeitig verschickt oder über alternative Pässe transportiert werden. Die Tiroler Polizei rät Autofahrern dringend, die Region während der Sperrung komplett zu meiden, da die lokalen Straßen den Ausweichverkehr nicht bewältigen können.
Nach österreichischem Versammlungsrecht darf eine Demonstration nur verboten werden, wenn die öffentliche Sicherheit unmittelbar gefährdet ist. Die Organisatoren planen eine „Menschenkette“ und einen langsamen Marsch, um strengere Maßnahmen zur Verlagerung des Verkehrs auf andere Verkehrsträger sowie ein Moratorium für den alpinen Transitverkehr zu fordern. Die Sperrung betrifft die A13 zwischen der Mautstelle Schönberg und der Brennergrenze sowie die lokalen Ausweichstrecken B182 und L38 – damit wird das Wipptal effektiv abgeriegelt.
Für Unternehmensmobilitätsplaner sind die Auswirkungen gravierend. Der Brennerpass ist die bevorzugte Route für Just-in-Time-Lieferungen von österreichischen Werken zu Kunden in Norditalien und umgekehrt. Die ÖBB Rail Cargo Group kündigte an, dass an diesem Tag alle „Rolling Highway“-Zugverkehre eingestellt werden, was Logistikunternehmen zwingt, Lieferungen entweder um 48 Stunden vorzuziehen oder über die Tauern- oder Gotthard-Korridore umzuleiten – beides mit höheren Kosten und längeren Transitzeiten verbunden.
Auch Geschäftsreisende sind betroffen: PostBus hat angekündigt, dass die Regionalbusse Innsbruck–Bozen in Matrei enden werden, während die ÖBB vor Überfüllung im Nightjet-Zug nach Venedig warnen, da viele Straßenreisende auf die Bahn umsteigen. Auch Fluggesellschaften könnten an diesem Wochenende auf der Strecke Wien–Verona mit höheren Passagierzahlen rechnen.
Mobilitätsmanager sollten daher Umziehende mit Monatsende informieren, die Zeitpläne für den Transport von Haushaltsgütern neu ordnen und sicherstellen, dass zeitkritische Komponenten entweder frühzeitig verschickt oder über alternative Pässe transportiert werden. Die Tiroler Polizei rät Autofahrern dringend, die Region während der Sperrung komplett zu meiden, da die lokalen Straßen den Ausweichverkehr nicht bewältigen können.
Quelle: Transport Online