
In einer nächtlichen Eilentscheidung stoppte der US-Bezirksrichter Dale E. Ho den Plan der Trump-Administration, den vorübergehenden Schutzstatus (Temporary Protected Status, TPS) für rund 3.000 jemenitische Staatsangehörige wenige Tage vor Ablauf ihrer Arbeitserlaubnisse zu beenden. Das Urteil aus Manhattan verlängert den Schutz, während eine Sammelklage gegen die Entscheidung des Heimatschutzministeriums (DHS) weiterläuft. Die Klage bemängelt Verfahrensfehler und humanitäre Bedenken.
Der Jemen leidet seit über einem Jahrzehnt unter einem Bürgerkrieg, weit verbreiteter Hungersnot und einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit. Die TPS-Begünstigten – viele davon in Detroits Automobilindustrie und New Yorks Gastronomie – argumentieren, dass eine Abschiebung sie lebensbedrohlichen Bedingungen aussetzen und US-amerikanische Kinder von ihren Eltern trennen würde. Richter Ho befand, dass die Kläger gute Erfolgsaussichten nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (Administrative Procedure Act) haben und stellte fest, dass die Regierung die Beweise für weiterhin unsichere Verhältnisse nicht widerlegen konnte.
Für Arbeitgeber verhindert die einstweilige Verfügung einen plötzlichen Wegfall autorisierter Arbeitskräfte und die Notwendigkeit massenhafter I-9-Neuverifizierungen. Dennoch empfehlen Einwanderungsrechtsexperten, die Compliance-Unterlagen zu aktualisieren, da das Urteil keine langfristige Entwarnung bietet und in Berufung aufgehoben werden könnte. Zudem stehen Unternehmen vor verstärkter Prüfung von Public-Charge-Fragen bei der Beantragung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für jemenitische Mitarbeiter, da das Außenministerium den Jemen weiterhin auf der Liste der Länder mit Einreiseverbot führt.
Politisch zeigt die Entscheidung die Bereitschaft der Bundesgerichte, TPS-Beendigungen kritisch zu hinterfragen, während der Oberste Gerichtshof über grundsätzliche Fragen der Exekutivbefugnisse entscheidet. Sie verdeutlicht auch die uneinheitliche Handhabung humanitärer Schutzmaßnahmen in den USA, die Arbeitgeber vor Herausforderungen bei wechselnden Fristen, automatischen Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen und unterschiedlicher Behandlung ähnlich betroffener Personen stellt.
Befürworter hoffen, dass die Entscheidung den Kongress dazu bewegt, festgefahrene parteiübergreifende Gesetzesvorhaben wieder aufzugreifen, die langjährigen TPS-Inhabern, von denen viele seit über einem Jahrzehnt in den USA leben und Steuern zahlen, einen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung eröffnen sollen.
Der Jemen leidet seit über einem Jahrzehnt unter einem Bürgerkrieg, weit verbreiteter Hungersnot und einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit. Die TPS-Begünstigten – viele davon in Detroits Automobilindustrie und New Yorks Gastronomie – argumentieren, dass eine Abschiebung sie lebensbedrohlichen Bedingungen aussetzen und US-amerikanische Kinder von ihren Eltern trennen würde. Richter Ho befand, dass die Kläger gute Erfolgsaussichten nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (Administrative Procedure Act) haben und stellte fest, dass die Regierung die Beweise für weiterhin unsichere Verhältnisse nicht widerlegen konnte.
Für Arbeitgeber verhindert die einstweilige Verfügung einen plötzlichen Wegfall autorisierter Arbeitskräfte und die Notwendigkeit massenhafter I-9-Neuverifizierungen. Dennoch empfehlen Einwanderungsrechtsexperten, die Compliance-Unterlagen zu aktualisieren, da das Urteil keine langfristige Entwarnung bietet und in Berufung aufgehoben werden könnte. Zudem stehen Unternehmen vor verstärkter Prüfung von Public-Charge-Fragen bei der Beantragung einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung für jemenitische Mitarbeiter, da das Außenministerium den Jemen weiterhin auf der Liste der Länder mit Einreiseverbot führt.
Politisch zeigt die Entscheidung die Bereitschaft der Bundesgerichte, TPS-Beendigungen kritisch zu hinterfragen, während der Oberste Gerichtshof über grundsätzliche Fragen der Exekutivbefugnisse entscheidet. Sie verdeutlicht auch die uneinheitliche Handhabung humanitärer Schutzmaßnahmen in den USA, die Arbeitgeber vor Herausforderungen bei wechselnden Fristen, automatischen Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen und unterschiedlicher Behandlung ähnlich betroffener Personen stellt.
Befürworter hoffen, dass die Entscheidung den Kongress dazu bewegt, festgefahrene parteiübergreifende Gesetzesvorhaben wieder aufzugreifen, die langjährigen TPS-Inhabern, von denen viele seit über einem Jahrzehnt in den USA leben und Steuern zahlen, einen Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung eröffnen sollen.
Quelle: The Guardian / Associated Press