
Die Europäische Kommission hat nach nur drei Wochen Vollbetrieb stillschweigend den lang angekündigten „Flex-Modus“ im neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) aktiviert. Ab dem 2. Mai 2026 dürfen Grenzbehörden in allen 27 Schengen-Staaten – einschließlich der Flughäfen und Straßenübergänge in der Tschechischen Republik – vorübergehend die Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern aussetzen, wenn Passagierwarteschlangen drohen, Sicherheitsgrenzen zu überschreiten. Manuelle Passstempel können für bis zu sechs Stunden am Tag wieder eingeführt werden, sofern die zentrale EES-Datenbank weiterhin jede Ein- und Ausreise erfasst.
Für den Flughafen Václav Havel in Prag, der seit dem 10. April mit defekten Kiosken und Personalmangel zu kämpfen hat, ist diese Ausnahme eine willkommene Entlastung. Die Flughafenleitung erklärte gegenüber lokalen Medien, dass die erstmalige EES-Registrierung derzeit bis zu drei Minuten pro Reisendem dauert; die Umstellung auf visuelle Passkontrollen bei Spitzenzeiten könnte diese Zeit um zwei Drittel reduzieren und Anschlussverbindungen sichern.
Reise-Risikoberater empfehlen Unternehmen bereits, den im letzten Monat hinzugefügten 30-Minuten-Puffer in Reiseplänen beizubehalten, bis belastbare Daten die Wirksamkeit des neuen Verfahrens bestätigen. Die Kommission betont, dass es sich hierbei um „eingebaute Flexibilität und keine Aussetzung“ handelt. Fluggesellschaften müssen weiterhin Vorausreisendeninformationen (API) und Passagierdaten (PNR) übermitteln, und Grenzbeamte müssen die biometrische Erfassung sofort wieder aufnehmen, sobald die Warteschlangen abnehmen.
Wöchentliche Nutzungsberichte werden darüber entscheiden, ob die Ausnahme während der geschäftigen Sommerreisezeit bestehen bleibt. Liegen die Warteschlangen unter der 30-Minuten-Grenze, wird die vollständige biometrische Erfassung wieder verpflichtend. Tschechische Arbeitgeber, die Mitarbeiter über die Schengen-Grenze entsenden, werden dringend gebeten, ihre Entsandten sorgfältig zu informieren. Ein Inhaber eines Schengen-Einreisevisums, dessen Pass bei der Wiedereinreise gestempelt wird, könnte unbeabsichtigt eine neue 90-Tage-Frist auslösen. Daher sollten globale Mobilitätsmanager die tatsächlichen Aufenthaltszeiten in der Zone genau verfolgen und sich nicht allein auf den automatischen EES-Rechner verlassen, bis sich die Lage stabilisiert.
Multinationale Unternehmen beobachten zudem die Auswirkungen auf den Zeitplan für die Einführung von ETIAS, die weiterhin für Oktober 2026 geplant ist, nun aber verstärkt von Mitgliedstaaten auf ihre Infrastrukturvorbereitung hin überprüft wird. Mittelfristig erwartet das tschechische Innenministerium, dass die Ausnahme die Finanzierung für weitere automatisierte Kontrollschleusen an den Flughäfen Prag und Brünn sowie am ČD-Reisezentrum am Prager Bahnhof Holešovice beschleunigt. Branchenverbände gehen davon aus, dass bei Beseitigung des Hardware-Rückstands bis September der Flex-Modus vor dem Weihnachtsreiseansturm wieder abgeschafft werden könnte, um die vollständigen biometrischen Kontrollen zusammen mit einer verbesserten Passagieraufklärung wieder einzuführen.
Für den Flughafen Václav Havel in Prag, der seit dem 10. April mit defekten Kiosken und Personalmangel zu kämpfen hat, ist diese Ausnahme eine willkommene Entlastung. Die Flughafenleitung erklärte gegenüber lokalen Medien, dass die erstmalige EES-Registrierung derzeit bis zu drei Minuten pro Reisendem dauert; die Umstellung auf visuelle Passkontrollen bei Spitzenzeiten könnte diese Zeit um zwei Drittel reduzieren und Anschlussverbindungen sichern.
Reise-Risikoberater empfehlen Unternehmen bereits, den im letzten Monat hinzugefügten 30-Minuten-Puffer in Reiseplänen beizubehalten, bis belastbare Daten die Wirksamkeit des neuen Verfahrens bestätigen. Die Kommission betont, dass es sich hierbei um „eingebaute Flexibilität und keine Aussetzung“ handelt. Fluggesellschaften müssen weiterhin Vorausreisendeninformationen (API) und Passagierdaten (PNR) übermitteln, und Grenzbeamte müssen die biometrische Erfassung sofort wieder aufnehmen, sobald die Warteschlangen abnehmen.
Wöchentliche Nutzungsberichte werden darüber entscheiden, ob die Ausnahme während der geschäftigen Sommerreisezeit bestehen bleibt. Liegen die Warteschlangen unter der 30-Minuten-Grenze, wird die vollständige biometrische Erfassung wieder verpflichtend. Tschechische Arbeitgeber, die Mitarbeiter über die Schengen-Grenze entsenden, werden dringend gebeten, ihre Entsandten sorgfältig zu informieren. Ein Inhaber eines Schengen-Einreisevisums, dessen Pass bei der Wiedereinreise gestempelt wird, könnte unbeabsichtigt eine neue 90-Tage-Frist auslösen. Daher sollten globale Mobilitätsmanager die tatsächlichen Aufenthaltszeiten in der Zone genau verfolgen und sich nicht allein auf den automatischen EES-Rechner verlassen, bis sich die Lage stabilisiert.
Multinationale Unternehmen beobachten zudem die Auswirkungen auf den Zeitplan für die Einführung von ETIAS, die weiterhin für Oktober 2026 geplant ist, nun aber verstärkt von Mitgliedstaaten auf ihre Infrastrukturvorbereitung hin überprüft wird. Mittelfristig erwartet das tschechische Innenministerium, dass die Ausnahme die Finanzierung für weitere automatisierte Kontrollschleusen an den Flughäfen Prag und Brünn sowie am ČD-Reisezentrum am Prager Bahnhof Holešovice beschleunigt. Branchenverbände gehen davon aus, dass bei Beseitigung des Hardware-Rückstands bis September der Flex-Modus vor dem Weihnachtsreiseansturm wieder abgeschafft werden könnte, um die vollständigen biometrischen Kontrollen zusammen mit einer verbesserten Passagieraufklärung wieder einzuführen.
Quelle: ObservAlgerie