Spaniens außergewöhnliche Legalisierung verzeichnet in den ersten zwei Wochen 200.000 Anträge
Balearisches Parlament lehnt Spaniens Massenregularisierung ab und offenbart regionale Spaltung
United Airlines erweitert Sommerflugplan 2026 um Newark–Santiago de Compostela und Bilbao
Neueste Nachrichten
„Plan ‚Spanier zuerst‘ löst Empörung in der spanischen Regierung aus“
Die sozialistische Regierung Spaniens verurteilte die regionalen Abkommen von PP und Vox, die Bürgern Vorrang vor Ausländern bei Wohnraum und Sozialleistungen einräumen würden, als rechtswidrig und gesellschaftlich spaltend. Das Kabinett plant die Ausarbeitung eines landesweiten Gesetzes zum Schutz des gleichberechtigten Zugangs. Gleichzeitig äußern Mobilitätsexperten Bedenken hinsichtlich möglicher Verzögerungen und negativer Wahrnehmungen bei ausländischen Entsandten.
Unregelmäßige Ankünfte in Ceuta und Melilla verdreifachen sich 2026, zeigen Daten des Innenministeriums
Statistiken des Innenministeriums vom 4. Mai zeigen, dass zwischen Januar und April 2026 insgesamt 2.164 Menschen auf irregulärem Weg nach Ceuta und Melilla eingereist sind – ein Anstieg von 300 % im Vergleich zu 2025 – während die Ankünfte über See landesweit deutlich zurückgingen. Der starke Anstieg an den Landgrenzen könnte die Asylbehörden überlasten und zu kurzfristigen Grenzschließungen führen, was insbesondere für Unternehmen in den nordafrikanischen spanischen Enklaven relevant ist.
EU setzt biometrische Ein- und Ausreisekontrollen aus und verschafft spanischen Flughäfen Luft zum Atmen
Brüssel erlaubt Mitgliedstaaten, die unter dem EES eingeführten Grenzkontrollen mit Fingerabdruck- und Gesichtserkennung nach anhaltenden Warteschlangen auszusetzen; Spaniens Flughäfen kehren zu manuellen Stempeln zurück, während die elektronischen Tore modernisiert werden. Mobilitätsmanager sollten die Berechnung der Schengen-Tage genau im Blick behalten und zusätzliche Transitzeit einplanen, bis die Kommission die Maßnahme überprüft.
Spediteure protestieren gegen „nicht tragbare“ Verzögerungen bei IAG Cargo am Flughafen Madrid-Barajas
Der Speditionsverband Ateia Madrid berichtet von weitverbreiteten Tracking-Ausfällen und 72-stündigen Verzögerungen bei der Freigabe in der IAG Cargo-Anlage in Barajas. Dies gefährdet die Integrität der Lieferkette und treibt die Umsiedlungskosten in die Höhe. IAG hat eine Taskforce ins Leben gerufen, prüft jedoch auch Umleitungen zu anderen EU-Drehkreuzen.