Polen führt Online-Portal für alle Anträge auf Aufenthaltserlaubnis ein
Daten zeigen: 924 Ausländer an der Einreise gehindert, während Polen die Kontrollen an den Binnengrenzen ausweitet
Stundenlange Ausfallwarnung: Regierung warnt vor MOS-Portal-Störung am 7. Mai
Neueste Nachrichten
Grenzschutz verschärft Kontrollen bei Firmen, die ausländische Lkw-Fahrer beschäftigen
Polnische Grenzschutzbehörden verhängten eine Geldstrafe gegen ein Transportunternehmen aus Radom, nachdem sie 58 ausländische Fahrer entdeckten, die außerhalb ihrer Genehmigungsbedingungen arbeiteten. Der Fall steht für verschärfte landesweite Kontrollen von Transportunternehmen und unterstreicht die Bedeutung der Übereinstimmung von Arbeitserlaubnissen mit den tatsächlichen Fahraufträgen.
Polen führt dreijährige Aufenthaltserlaubnisse „CUKR“ für Ukrainer über neues MOS 2.0 E-Portal ein
Ab dem 6. Mai können Ukrainer, die seit einem Jahr den PESEL-UKR-Status besitzen, online über das polnische MOS 2.0-Portal eine neue dreijährige CUKR-Aufenthaltserlaubnis beantragen. Die Karte beendet die Leistungen des vorübergehenden Schutzes, ermöglicht jedoch uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt und zählt für den langfristigen EU-Aufenthalt. Für Unternehmen bietet sie damit eine klarere und langfristigere Einwanderungsperspektive für ukrainische Mitarbeiter.
VFS Global bringt mobile App für die Buchung von Terminen zur polnischen Visabeantragung heraus
Am 6. Mai hat VFS Global eine Smartphone-App vorgestellt, mit der Reisende polnische Visumstermine buchen, Passdaten per NFC scannen und Formulare von überall aus einreichen können. Das Tool soll Termin-Scalping eindämmen und Fehler bei der Dateneingabe reduzieren, um Mobilitätsmanagern eine verlässlichere Abwicklung zeitkritischer Schengen-Anträge zu ermöglichen.
12-stündige Störung des Vertrauensprofils in Polen könnte Anträge auf E-Visum und Aufenthaltserlaubnis verzögern
Ein geplanter 12-stündiger Wartungszeitraum (21:00 Uhr am 8. Mai bis 09:00 Uhr am 9. Mai) wird das polnische e-ID-System „Profil Zaufany“ vorübergehend außer Betrieb setzen. Dadurch sind während dieser Zeit keine MOS 2.0-Anmeldungen zum Aufenthalt, keine e-Visum-Einladungen und keine Aktivierungen der mObywatel-App möglich. Unternehmen sollten zeitkritische Anträge während der Wartung vermeiden, um Risiken von Aufenthaltsüberschreitungen zu verhindern. Das Upgrade bereitet das Profil Zaufany auf die EU-weite eIDAS 2.0-Interoperabilität vor.