
Das Einwanderungsamt der Woiwodschaft Großpolen veröffentlichte am Morgen des 7. Mai 2026 eine dringende Mitteilung für Nutzer des MOS-Online-Einwanderungsportals: Zwischen 16:00 und 17:00 Uhr Ortszeit wird es eine geplante Netzstörung geben. Die Ausfallzeit ist auf Wartungsarbeiten des externen Internetdienstanbieters zurückzuführen, der einen Teil der Plattforminfrastruktur betreibt. Die Behörden betonten, dass die Unterbrechung „sehr kurzzeitig“ sei und daher **keinen** Systemausfall im Sinne von Artikel 225e Absatz 1 des Ausländergesetzes von 2013 darstelle. Praktisch bedeutet dies, dass Fristen, die auf den 7. Mai fallen, unverändert bleiben; Antragsteller, die das einstündige Zeitfenster verpassen, müssen ihre Anträge noch am selben Tag erneut einreichen. Obwohl die Mitteilung nur wenige Stunden vor der Unterbrechung erfolgte, weisen Einwanderungsanwälte darauf hin, dass MOS die genaue Uhrzeit der erfolgreichen Antragseinreichung protokolliert. Arbeitgeber, die zeitkritische Arbeitserlaubnisse – insbesondere für Saisonkräfte und ICT-Einsätze – sponsern, sollten die 60-minütige Ausfallzeit meiden, um Zeitstempel-Diskrepanzen zu vermeiden. Die Warnung erinnert zudem daran, dass die rasche Digitalisierung der Einwanderungsdienste in Polen die Abhängigkeit von der e-Government-Infrastruktur des Landes erhöht. Unternehmen wird empfohlen, Pufferzeiten in ihre Fristenplanung einzubauen und bei geplanten oder ungeplanten Ausfällen Screenshots von etwaigen Einreichungsfehlern anzufertigen.