
Eine neue Richtlinie, die am 27. April 2026 in Kraft trat, verlangt, dass alle anhängigen Einwanderungsfälle mit vor diesem Datum erfassten biometrischen Daten einer erweiterten FBI-Fingerabdrucküberprüfung über das Next Generation Identification (NGI)-System unterzogen werden. Laut internen E-Mails, die ClinchLaw vorliegen, dürfen USCIS-Beamte keine Anträge – sei es auf Green Cards, Einbürgerung, Asyl oder Arbeitserlaubnisse (EADs) – genehmigen, bevor die aktualisierte Überprüfung des Strafregisters abgeschlossen ist. Bei einem Rückstau von etwa 11,6 Millionen Anträgen führt diese Regelung faktisch zu einem Bearbeitungsstopp. Die USCIS betont, die Verzögerung werde „kurzfristig“ sein, nennt jedoch keinen Zeitplan und versendet keine individuellen Benachrichtigungen. Antragsteller erfahren von der Verzögerung erst, wenn sich der Status ihres Falls nicht mehr ändert oder sie Schreiben zur Neuplanung der biometrischen Termine erhalten.
Die erneute Überprüfung basiert auf einer Exekutivanordnung vom 6. Februar, die das Justizministerium anweist, tiefere Strafregisterdaten mit dem Heimatschutzministerium (DHS) zu teilen. Der NGI-Datenfeed liefert den Sachbearbeitern nun Zugriff auf Haftbefehle, deren Beschaffung früher Wochen dauerte. Während die USCIS diesen Schritt als längst überfällige Modernisierung darstellt, warnen Einwanderungsanwälte vor weitreichenden Folgen: ablaufende Arbeitserlaubnisse, verlorene Jobangebote und Reisebeschränkungen für Antragsteller, die ohne Advance Parole ihren Status anpassen wollen.
Es gibt bereits erste Klagen: Im Fall Behdin gegen Edlow ordnete ein kalifornischer Richter an, dass die USCIS 32 lange blockierte EAD-Verlängerungen bearbeiten muss. Er deutete an, dass pauschale Bearbeitungsstopps gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstoßen könnten. Weitere Sammelklagen werden erwartet, da sich die Verzögerungen ausweiten.
Für Mobility-Manager lautet die klare Botschaft: EAD-Verlängerungen frühzeitig einreichen, internationale Reisen nur wenn unbedingt nötig antreten und davon ausgehen, dass die Bearbeitung Monate länger dauern wird, bis die USCIS den NGI-Rückstau abgearbeitet hat.
Die erneute Überprüfung basiert auf einer Exekutivanordnung vom 6. Februar, die das Justizministerium anweist, tiefere Strafregisterdaten mit dem Heimatschutzministerium (DHS) zu teilen. Der NGI-Datenfeed liefert den Sachbearbeitern nun Zugriff auf Haftbefehle, deren Beschaffung früher Wochen dauerte. Während die USCIS diesen Schritt als längst überfällige Modernisierung darstellt, warnen Einwanderungsanwälte vor weitreichenden Folgen: ablaufende Arbeitserlaubnisse, verlorene Jobangebote und Reisebeschränkungen für Antragsteller, die ohne Advance Parole ihren Status anpassen wollen.
Es gibt bereits erste Klagen: Im Fall Behdin gegen Edlow ordnete ein kalifornischer Richter an, dass die USCIS 32 lange blockierte EAD-Verlängerungen bearbeiten muss. Er deutete an, dass pauschale Bearbeitungsstopps gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstoßen könnten. Weitere Sammelklagen werden erwartet, da sich die Verzögerungen ausweiten.
Für Mobility-Manager lautet die klare Botschaft: EAD-Verlängerungen frühzeitig einreichen, internationale Reisen nur wenn unbedingt nötig antreten und davon ausgehen, dass die Bearbeitung Monate länger dauern wird, bis die USCIS den NGI-Rückstau abgearbeitet hat.
Quelle: ClinchLaw Immigration News
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