
Tarter Krinsky & Drogin hat Arbeitgeber darauf hingewiesen, dass der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) die Bearbeitung einer Vielzahl von inländischen Anträgen – darunter Statusanpassungen, Einbürgerungen und Asylanträge – vorübergehend aussetzt, um ein Sicherheitsüberprüfungs-Upgrade umzusetzen, das Ende April in Kraft trat. Mitglieder der American Immigration Lawyers Association berichteten, dass sie Statusaktualisierungen erhielten, in denen Akten zurück in die „Erstprüfung“ verschoben wurden, mit dem Hinweis, dass zusätzliche Hintergrundüberprüfungen laufen. USCIS hat keine offizielle Mitteilung veröffentlicht, bestätigte jedoch gegenüber Medien, dass biometrische Daten erneut mit erweiterten FBI- und Geheimdienstdatenbanken abgeglichen werden. Die Behörde betont, dass dieser zusätzliche Schritt nur vorübergehend sei, doch der Rückstau bei Einwanderungsfällen liegt bereits bei über 11 Millionen, und viele Antragsteller sehen sich nun mit Interviewabsagen und verlängerten Reisebeschränkungen konfrontiert. Das neue Verfahren fällt zeitlich mit Anweisungen des Außenministeriums zusammen, wonach Konsularbeamte alle Antragsteller für Nichteinwanderungsvisa zwei asylbezogene Fragen stellen müssen – ein Schritt, den Anwälte als Versuch werten, künftige Asylanträge zu erschweren. Aus Sicht der globalen Mobilität schafft die Aussetzung neue Unsicherheiten für ausländische Mitarbeiter, die auf eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung oder Einbürgerung warten – und für Unternehmen, die auf diese Genehmigungen bei der Personalplanung angewiesen sind. Internationale Entsandte mit laufenden I-485-Anträgen wird geraten, vor Reisen eine (erneuerte) Advance-Parole-Genehmigung zu beantragen; wer ohne Parole das Land verlässt, riskiert, dass sein Antrag als zurückgezogen gilt. Arbeitgeber sollten sich auf Folgewirkungen wie verzögerte Green Cards, kürzere Gültigkeitsdauer von Employment Authorization Documents (EAD) und mögliche Lücken bei der I-9-Arbeitserlaubnis einstellen. Praktisch sollten Mobility-Teams: (1) ihre Akten auf Anträge prüfen, die neue biometrische Benachrichtigungen erhalten könnten; (2) Budget für wiederholte ASC-Termine einplanen; (3) längere Vorlaufzeiten in Umzugsangeboten und Startterminen berücksichtigen; und (4) Mitarbeiter auf mögliche Interviewverschiebungen vorbereiten. Obwohl das Upgrade legitime Sicherheitsbedenken adressiert, zeigt die undurchsichtige Einführung die Notwendigkeit für Frühwarnmechanismen zwischen USCIS und Unternehmensbeteiligten. Eine genaue Beobachtung der nächsten 60 Tage wird zeigen, ob die Aussetzung zu einem langfristigen Rückstau führt.
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