
Der Bundesrat hat bestätigt, dass die Schweiz vom 10. bis 19. Juni 2026 vorübergehend die regulären Grenzfreiheiten im Schengen-Raum aussetzt und an der Landgrenze zu Frankreich systematische Kontrollen wiedereinführt. Diese außergewöhnliche Maßnahme steht im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel, den Frankreich in der am Genfersee gelegenen Stadt Évian-les-Bains ausrichtet, nur rund 45 Kilometer von Genf entfernt.
Nach Schengen-Regeln dürfen Mitgliedstaaten die Binnengrenzkontrollen wieder einführen, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet ist. Die Schweizer Behörden verweisen auf gewaltsame Proteste und Sabotageakte, die frühere G7-Treffen gestört haben, und warnen, dass die Region Genfersee – einschließlich Genf, Lausanne und mehreren Kongressorten im Kanton Waadt – Demonstranten anziehen könnte, die sich gegen die globalen Führungspersönlichkeiten und Medienvertreter richten.
Während des neuntägigen Zeitraums müssen Reisende, die auf dem Landweg oder mit der Bahn ankommen, mit Passkontrollen, Fahrzeugdurchsuchungen und gelegentlichen Umleitungen zu kleineren Grenzübergängen rechnen. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird zusätzliche Einsatzkräfte an den wichtigen Korridoren A1 (Genf), A40 (Vallorbe) und A41 (Nyon) stationieren, während die Kantonspolizeien in Waadt und Genf die Patrouillen auf Nebenstraßen verstärken.
Gewerbliche Transportunternehmen wurden darauf hingewiesen, bei zeitkritischen Lieferungen mit Verzögerungen von 15 bis 60 Minuten zu rechnen. Geschäftsreisende, die täglich aus Frankreich pendeln (über 240.000 G-Bewilligungsinhaber), sollten darauf hingewiesen werden, gültige Reisepässe oder nationale Ausweise sowie Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligungen mitzuführen. Arbeitgeber, die während des Gipfels Gäste empfangen, werden gebeten, Einladungsschreiben und Hotelbestätigungen bereitzustellen, um die Einreise zu erleichtern. Unternehmen, die Shuttle-Dienste zwischen dem Flughafen Genf und französischen Hotels betreiben, müssen spezielle Transit-Badges beantragen.
Obwohl die Maßnahme kurzfristig zu Einschränkungen führt, betont Bern, dass die Entscheidung die Fähigkeit der Schweiz unterstreicht, innerhalb des Schengen-Rahmens schnell zu handeln und gleichzeitig die generelle Übereinstimmung mit den EU-Mobilitätsstandards zu wahren. Nach Abschluss des Gipfels werden die Kontrollen aufgehoben und die routinemäßige Freizügigkeit wiederhergestellt.
Nach Schengen-Regeln dürfen Mitgliedstaaten die Binnengrenzkontrollen wieder einführen, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet ist. Die Schweizer Behörden verweisen auf gewaltsame Proteste und Sabotageakte, die frühere G7-Treffen gestört haben, und warnen, dass die Region Genfersee – einschließlich Genf, Lausanne und mehreren Kongressorten im Kanton Waadt – Demonstranten anziehen könnte, die sich gegen die globalen Führungspersönlichkeiten und Medienvertreter richten.
Während des neuntägigen Zeitraums müssen Reisende, die auf dem Landweg oder mit der Bahn ankommen, mit Passkontrollen, Fahrzeugdurchsuchungen und gelegentlichen Umleitungen zu kleineren Grenzübergängen rechnen. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird zusätzliche Einsatzkräfte an den wichtigen Korridoren A1 (Genf), A40 (Vallorbe) und A41 (Nyon) stationieren, während die Kantonspolizeien in Waadt und Genf die Patrouillen auf Nebenstraßen verstärken.
Gewerbliche Transportunternehmen wurden darauf hingewiesen, bei zeitkritischen Lieferungen mit Verzögerungen von 15 bis 60 Minuten zu rechnen. Geschäftsreisende, die täglich aus Frankreich pendeln (über 240.000 G-Bewilligungsinhaber), sollten darauf hingewiesen werden, gültige Reisepässe oder nationale Ausweise sowie Aufenthalts- oder Arbeitsbewilligungen mitzuführen. Arbeitgeber, die während des Gipfels Gäste empfangen, werden gebeten, Einladungsschreiben und Hotelbestätigungen bereitzustellen, um die Einreise zu erleichtern. Unternehmen, die Shuttle-Dienste zwischen dem Flughafen Genf und französischen Hotels betreiben, müssen spezielle Transit-Badges beantragen.
Obwohl die Maßnahme kurzfristig zu Einschränkungen führt, betont Bern, dass die Entscheidung die Fähigkeit der Schweiz unterstreicht, innerhalb des Schengen-Rahmens schnell zu handeln und gleichzeitig die generelle Übereinstimmung mit den EU-Mobilitätsstandards zu wahren. Nach Abschluss des Gipfels werden die Kontrollen aufgehoben und die routinemäßige Freizügigkeit wiederhergestellt.
Quelle: Federal Council media release