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Eurovision 2026 löst umfangreiche Verkehrssperren und Sicherheitszonen in ganz Wien aus

Mai 12, 2026
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Eurovision 2026 löst umfangreiche Verkehrssperren und Sicherheitszonen in ganz Wien aus
Fans, die diese Woche zum 70. Eurovision Song Contest nach Wien reisen, müssen sich auf ein ungewöhnlich engmaschiges Netz aus Verkehrsbeschränkungen und Polizeikontrollen einstellen. In einer Verordnung, die am 11. Mai früh veröffentlicht wurde, bestätigte die Wiener Polizei zwei umfangreiche Platzverbote rund um die Wiener Stadthalle, das Fan-Dorf am Rathausplatz und den Praterdome-Club. Das erste Verbot gilt von Dienstag, 12. Mai, 10:00 Uhr bis Mittwoch, 13. Mai, 03:00 Uhr und betrifft das erste Halbfinale; das zweite Verbot läuft von Samstag, 16. Mai, 10:00 Uhr bis Sonntag, 17. Mai, 03:00 Uhr und fällt mit dem großen Finale zusammen. Wer ohne Akkreditierung in die abgesperrten Bereiche eindringt, riskiert sofortige Geldstrafen von bis zu 1.000 Euro beim ersten Verstoß und bis zu 4.600 Euro bei Wiederholungen. Parallel dazu wurde eine 1,5 Kilometer große Drohnen-Flugverbotszone eingerichtet sowie umfassende Durchsuchungsbefugnisse von 10. Mai, 08:00 Uhr bis 17. Mai, 24:00 Uhr erlassen. Diese Maßnahmen sollen störende Proteste und unerlaubte Überflüge verhindern, insbesondere bei Auftritten des israelischen Beitrags, bei denen Demonstrationen erwartet werden. In der Stadthalle gilt eine strikte „Keine-Taschen“-Regel: Nur transparente Beutel in der Größe eines A6-Blatts sind erlaubt, um die Sicherheitskontrollen zu beschleunigen, was Besucher zwingt, leicht zu reisen. Besonders spürbar werden die Einschränkungen für Autofahrer sein. Die Hütteldorfer Straße zwischen Gürtel und Vogelweidplatz – eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen Wiens – wird durchgehend von Montag, 11. Mai, 17:00 Uhr bis Sonntag, 17. Mai, 03:00 Uhr gesperrt. An den Veranstaltungstagen (10., 12., 14. und 16. Mai) werden zudem Teile der Ringstraße von 12:00 bis 01:00 Uhr gesperrt, der Verkehr wird über Operngasse, Getreidemarkt und die Zweier-Linie umgeleitet. Die Polizei behält sich vor, kurzfristig weitere Sperren zu verhängen. Für Geschäftsreisende und Mobilitätsmanager lautet die klare Empfehlung: Mehr Zeit für Fahrten zwischen den inneren Bezirken Wiens einplanen, Hotels möglichst fußläufig zu den Veranstaltungsorten buchen und Delegierte anweisen, nur das Nötigste mitzuführen, um die Sicherheitskontrollen schnell zu passieren. Busunternehmen, die Fan-Gruppen in die Stadt bringen, sollten Parkplätze außerhalb der Sperrzone vorab organisieren und den letzten Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, die trotz Crowd-Management an den U-Bahn-Stationen in der Nähe weiterfahren. Der Flughafen Wien teilt mit, dass die Flugpläne unverändert bleiben, warnt jedoch vor längeren Taxi-Wartezeiten während der Ankunftsspitzen am 11.–12. und 15.–16. Mai. Fahrdienstanbieter haben Abholzonen direkt außerhalb der Absperrungen eingerichtet; an Veranstaltungstagen ist mit erhöhten Preisen zu rechnen. Mit rund 150.000 erwarteten internationalen Besuchern sind die temporären Einschränkungen die strengsten, die Wien seit der Euro 2008 verhängt hat, und stellen einen echten Belastungstest für das Mobilitätskonzept der Stadt bei Großveranstaltungen dar.
Quelle: Vienna.at

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