
Bürgermeister in der Obersteiermark starten parteiübergreifende Kampagne für Lkw-Fahrverbot auf der B117 Buchauer Straße
In der Obersteiermark haben Bürgermeister eine parteiübergreifende Initiative für ein Fahrverbot von Schwerlastfahrzeugen (Lkw) auf der B117 Buchauer Straße gestartet. Sie beklagen, dass internationale Transit-Lkw die mautpflichtigen Autobahnen meiden, um Gebühren und Winterausrüstungsregeln zu umgehen. St. Gallen und das benachbarte Admont argumentieren, dass vier enge Schikanen und Schulweg-Querungen die Straße für 40-Tonnen-Fahrzeuge besonders im Winter unsicher machen. Oft bleiben schlecht ausgerüstete ausländische Lkw stecken, was den Verkehr bis in angrenzende Bundesländer staut.
Die lokalen Politiker verweisen auf bestehende Fahrverbote auf den Pässen Triebener Tauern und Gaberl als Vorbild und haben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um Umwelt- und Sicherheitsvorteile zu quantifizieren. Wird das Verbot von der Bezirkshauptmannschaft genehmigt, müssten die Lkw auf die A9 Pyhrnautobahn ausweichen, was zwar die Mauterlöse steigert, aber pro Fahrt 25 Kilometer mehr und höhere CO₂-Emissionen bedeutet.
Logistikverbände beobachten die Entwicklung aufmerksam und warnen vor Verzögerungen bei zeitkritischen Transporten zwischen Slowenien, Österreich und Deutschland. Für internationale Verlader zeigt das mögliche Verbot die zunehmende Zersplitterung regionaler Lkw-Beschränkungen im Alpenkorridor der EU, zu denen bereits Tirols Nachtfahrverbote und Bayerns Wochenendfahrverbote zählen. Supply-Chain-Manager sollten alternative Routen planen und Fahrzeitenregelungen vor der Wintersaison 2026/27 berücksichtigen.
Die steirische Initiative steht im Einklang mit Österreichs übergeordneter Strategie, den Güterverkehr verstärkt auf elektrifizierte Schienen zu verlagern, auch wenn die Kapazitäten auf der parallelen Ennstalbahn weiterhin begrenzt sind.
In der Obersteiermark haben Bürgermeister eine parteiübergreifende Initiative für ein Fahrverbot von Schwerlastfahrzeugen (Lkw) auf der B117 Buchauer Straße gestartet. Sie beklagen, dass internationale Transit-Lkw die mautpflichtigen Autobahnen meiden, um Gebühren und Winterausrüstungsregeln zu umgehen. St. Gallen und das benachbarte Admont argumentieren, dass vier enge Schikanen und Schulweg-Querungen die Straße für 40-Tonnen-Fahrzeuge besonders im Winter unsicher machen. Oft bleiben schlecht ausgerüstete ausländische Lkw stecken, was den Verkehr bis in angrenzende Bundesländer staut.
Die lokalen Politiker verweisen auf bestehende Fahrverbote auf den Pässen Triebener Tauern und Gaberl als Vorbild und haben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um Umwelt- und Sicherheitsvorteile zu quantifizieren. Wird das Verbot von der Bezirkshauptmannschaft genehmigt, müssten die Lkw auf die A9 Pyhrnautobahn ausweichen, was zwar die Mauterlöse steigert, aber pro Fahrt 25 Kilometer mehr und höhere CO₂-Emissionen bedeutet.
Logistikverbände beobachten die Entwicklung aufmerksam und warnen vor Verzögerungen bei zeitkritischen Transporten zwischen Slowenien, Österreich und Deutschland. Für internationale Verlader zeigt das mögliche Verbot die zunehmende Zersplitterung regionaler Lkw-Beschränkungen im Alpenkorridor der EU, zu denen bereits Tirols Nachtfahrverbote und Bayerns Wochenendfahrverbote zählen. Supply-Chain-Manager sollten alternative Routen planen und Fahrzeitenregelungen vor der Wintersaison 2026/27 berücksichtigen.
Die steirische Initiative steht im Einklang mit Österreichs übergeordneter Strategie, den Güterverkehr verstärkt auf elektrifizierte Schienen zu verlagern, auch wenn die Kapazitäten auf der parallelen Ennstalbahn weiterhin begrenzt sind.
Quelle: ORF Steiermark
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