
Der französische Telekom-Anbieter Free hat sein Flaggschiff-Mobilpaket aufgerüstet und bietet nun unbegrenzte 4G/5G-Daten in 135 Ländern – darunter Großbritannien, USA, Australien und Südafrika – ohne zusätzliche Kosten für Bestandskunden mit dem Tarif zu 29,99 € pro Monat (bzw. 19,99 € für Freebox-Kunden). Das still und leise am 14. Mai 2026 eingeführte Angebot macht den Anbieter zur idealen Komplettlösung für Vielreisende, digitale Nomaden und im Ausland lebende Franzosen.
1. Was ist neu?
Bisher begrenzte Free das Roaming außerhalb der EU auf 25 GB. Ab dem 14. Mai entfällt dieses Limit in allen Ländern, in denen Free Großhandelsverträge hat. Anrufe und SMS bleiben innerhalb der EU unbegrenzt und sind auch außerhalb mit großzügigen Kontingenten ausgestattet. Damit setzt sich Free deutlich vor die Konkurrenz von Orange, Bouygues und SFR, deren Top-Tarife das Datenvolumen außerhalb Europas noch auf 100–200 GB begrenzen.
2. Warum das für globale Mobilität wichtig ist
• Kostenkontrolle: Mitarbeitende, die in die USA oder nach Asien entsandt werden, vermeiden so oft hohe Roaming-Rechnungen. Das Pauschalmodell von Free ermöglicht der Personalabteilung eine klare monatliche Budgetplanung.
• eSIM-Unterstützung: Neuankömmlinge können den Service sofort aktivieren, noch bevor ein französisches Bankkonto eröffnet ist – ein häufiges Problem bei kurzfristigen Auslandseinsätzen.
• Backup-Konnektivität: Unbegrenzte Daten dienen als Absicherung bei Ausfällen im Homeoffice, was angesichts der französischen Remote-Work-Visa-Regelungen immer wichtiger wird.
3. Wettbewerbsumfeld und regulatorischer Kontext
Die Ankündigung erfolgt, während die EU ihre „Roam-Like-at-Home“-Regelung überprüft und über eine Ausweitung verbraucherfreundlicher Regeln auf Langstrecken-Roaming nachdenkt. Free setzt darauf, mit dieser großzügigen Vorleistung künftige Preisdeckel zu verhindern und gleichzeitig Geschäftskunden mit hohem Datenverbrauch anzuziehen. Die Telekom-Regulierungsbehörde Arcep warnt jedoch, dass aggressive Promotionen die Margen im Großhandelsroaming belasten und an stark frequentierten Knotenpunkten wie Paris-CDG zu Netzüberlastungen führen könnten.
4. Praktische Tipps für Arbeitgeber und Entsandte
• Gerätekompatibilität prüfen: Free nutzt in Teilen Afrikas und Lateinamerikas das Band 28; ältere Handys könnten auf 3G zurückfallen.
• Firmenleitungen registrieren: Französische Datenaufbewahrungspflichten verlangen, dass Arbeitgeber Teilnehmerdaten speichern; die HR-Systeme müssen DSGVO-konform integriert werden.
• Fair-Use-Regeln beachten: Free behält sich vor, bei „außergewöhnlich intensiver“ Nutzung im Ausland die Geschwindigkeit zu drosseln, auch wenn keine festen Grenzwerte veröffentlicht sind. Starkes Cloud-Backup könnte betroffen sein.
Fazit: Da mobile Daten nun praktisch zur Standardware geworden sind, können Relocation-Teams ihren Fokus von der Kostenkontrolle auf Sicherheit verlagern – etwa durch den Einsatz von Zero-Trust-VPNs und Mobile-Device-Management, und das zu einem kalkulierbaren, günstigen Tarif pro Mitarbeiter.
1. Was ist neu?
Bisher begrenzte Free das Roaming außerhalb der EU auf 25 GB. Ab dem 14. Mai entfällt dieses Limit in allen Ländern, in denen Free Großhandelsverträge hat. Anrufe und SMS bleiben innerhalb der EU unbegrenzt und sind auch außerhalb mit großzügigen Kontingenten ausgestattet. Damit setzt sich Free deutlich vor die Konkurrenz von Orange, Bouygues und SFR, deren Top-Tarife das Datenvolumen außerhalb Europas noch auf 100–200 GB begrenzen.
2. Warum das für globale Mobilität wichtig ist
• Kostenkontrolle: Mitarbeitende, die in die USA oder nach Asien entsandt werden, vermeiden so oft hohe Roaming-Rechnungen. Das Pauschalmodell von Free ermöglicht der Personalabteilung eine klare monatliche Budgetplanung.
• eSIM-Unterstützung: Neuankömmlinge können den Service sofort aktivieren, noch bevor ein französisches Bankkonto eröffnet ist – ein häufiges Problem bei kurzfristigen Auslandseinsätzen.
• Backup-Konnektivität: Unbegrenzte Daten dienen als Absicherung bei Ausfällen im Homeoffice, was angesichts der französischen Remote-Work-Visa-Regelungen immer wichtiger wird.
3. Wettbewerbsumfeld und regulatorischer Kontext
Die Ankündigung erfolgt, während die EU ihre „Roam-Like-at-Home“-Regelung überprüft und über eine Ausweitung verbraucherfreundlicher Regeln auf Langstrecken-Roaming nachdenkt. Free setzt darauf, mit dieser großzügigen Vorleistung künftige Preisdeckel zu verhindern und gleichzeitig Geschäftskunden mit hohem Datenverbrauch anzuziehen. Die Telekom-Regulierungsbehörde Arcep warnt jedoch, dass aggressive Promotionen die Margen im Großhandelsroaming belasten und an stark frequentierten Knotenpunkten wie Paris-CDG zu Netzüberlastungen führen könnten.
4. Praktische Tipps für Arbeitgeber und Entsandte
• Gerätekompatibilität prüfen: Free nutzt in Teilen Afrikas und Lateinamerikas das Band 28; ältere Handys könnten auf 3G zurückfallen.
• Firmenleitungen registrieren: Französische Datenaufbewahrungspflichten verlangen, dass Arbeitgeber Teilnehmerdaten speichern; die HR-Systeme müssen DSGVO-konform integriert werden.
• Fair-Use-Regeln beachten: Free behält sich vor, bei „außergewöhnlich intensiver“ Nutzung im Ausland die Geschwindigkeit zu drosseln, auch wenn keine festen Grenzwerte veröffentlicht sind. Starkes Cloud-Backup könnte betroffen sein.
Fazit: Da mobile Daten nun praktisch zur Standardware geworden sind, können Relocation-Teams ihren Fokus von der Kostenkontrolle auf Sicherheit verlagern – etwa durch den Einsatz von Zero-Trust-VPNs und Mobile-Device-Management, und das zu einem kalkulierbaren, günstigen Tarif pro Mitarbeiter.
Quelle: The Connexion
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