
Nicht-EU-Reisende, die diese Woche in Frankreich ankommen, sehen sich deutlich längeren Einwanderungsschlangen gegenüber, da das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union von der Pilotphase in den Vollbetrieb übergeht. Das am 10. April 2026 eingeführte System ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen durch ein biometrisches Register aller Kurzzeitbesucher, die den Schengen-Raum betreten oder verlassen. Die französische Grenzpolizei muss nun vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto erfassen und mit jedem Reisepass verknüpfen – ein Vorgang, der pro Passagier 45 bis 60 Sekunden dauert, verglichen mit den vorherigen 10 Sekunden für den Stempel.
Obwohl an den meisten der 14 internationalen Flughäfen Frankreichs automatisierte Kioske installiert wurden, müssen Mitarbeiter die Erstregistrierungen überwachen und eingreifen, wenn die Kioske Fingerabdrücke nicht lesen können – ein häufiges Problem bei älteren Reisenden und Vielfliegern, deren Fingerabdrücke abgenutzt sind. Der Flughafenverband Airports Council International France schätzt, dass die Verarbeitungskapazität zu Spitzenzeiten vorübergehend um 30 % gesunken ist, was zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle und Marseille-Provence während der abendlichen transatlantischen Ankunftswelle führt.
Schnellspuren für die Business Class und EU-/EWR-Kanäle sind nicht betroffen, doch Mobility-Manager berichten von verpassten Zug- und Anschlussflügen bei Geschäftsreisenden. Die Behörden betonen, dass die Probleme nur vorübergehend sind. Das Innenministerium erwartet, dass die Abfertigung bis Mitte Juni wieder das Niveau vor Einführung des EES erreicht, da die Grenzbeamten mehr Erfahrung sammeln und eine geplante „Pre-Check“-Smartphone-App, mit der Passdaten vorab hochgeladen werden können, in Betrieb genommen wird.
In der Zwischenzeit fordern Airlines wie Air France und Delta ihre Passagiere per E-Mail auf, bei Rückflügen aus Frankreich zu Zielen außerhalb des Schengen-Raums „mindestens vier Stunden“ vor Abflug am Flughafen zu sein. Reise-Management-Unternehmen raten Arbeitgebern, längere Umsteigezeiten einzuplanen und mögliche Überstundenkosten für Mitarbeiter mit engen Zeitplänen zu berücksichtigen.
Für globale Mobility-Teams ist vor allem der Zeitplan entscheidend: Die EU hat bestätigt, dass ETIAS – die elektronische Reisegenehmigung, die für visumfreie Besucher eine weitere Hürde darstellt – erst im letzten Quartal 2026 eingeführt wird. Das bedeutet, dass die aktuellen Verzögerungen eine einmalige Lernkurve und kein dauerhaftes Problem darstellen sollten. Unternehmen, die diesen Sommer große Veranstaltungen in Frankreich ausrichten, könnten dennoch erwägen, Ankunftstermine zu staffeln oder unter dem kostenpflichtigen „Accès Pro“-Programm, das bereits Filmcrews und diplomatischen Delegationen am Flughafen CDG zur Verfügung steht, eigene Ankunftsschalter zu chartern.
Obwohl an den meisten der 14 internationalen Flughäfen Frankreichs automatisierte Kioske installiert wurden, müssen Mitarbeiter die Erstregistrierungen überwachen und eingreifen, wenn die Kioske Fingerabdrücke nicht lesen können – ein häufiges Problem bei älteren Reisenden und Vielfliegern, deren Fingerabdrücke abgenutzt sind. Der Flughafenverband Airports Council International France schätzt, dass die Verarbeitungskapazität zu Spitzenzeiten vorübergehend um 30 % gesunken ist, was zu Wartezeiten von bis zu zwei Stunden am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle und Marseille-Provence während der abendlichen transatlantischen Ankunftswelle führt.
Schnellspuren für die Business Class und EU-/EWR-Kanäle sind nicht betroffen, doch Mobility-Manager berichten von verpassten Zug- und Anschlussflügen bei Geschäftsreisenden. Die Behörden betonen, dass die Probleme nur vorübergehend sind. Das Innenministerium erwartet, dass die Abfertigung bis Mitte Juni wieder das Niveau vor Einführung des EES erreicht, da die Grenzbeamten mehr Erfahrung sammeln und eine geplante „Pre-Check“-Smartphone-App, mit der Passdaten vorab hochgeladen werden können, in Betrieb genommen wird.
In der Zwischenzeit fordern Airlines wie Air France und Delta ihre Passagiere per E-Mail auf, bei Rückflügen aus Frankreich zu Zielen außerhalb des Schengen-Raums „mindestens vier Stunden“ vor Abflug am Flughafen zu sein. Reise-Management-Unternehmen raten Arbeitgebern, längere Umsteigezeiten einzuplanen und mögliche Überstundenkosten für Mitarbeiter mit engen Zeitplänen zu berücksichtigen.
Für globale Mobility-Teams ist vor allem der Zeitplan entscheidend: Die EU hat bestätigt, dass ETIAS – die elektronische Reisegenehmigung, die für visumfreie Besucher eine weitere Hürde darstellt – erst im letzten Quartal 2026 eingeführt wird. Das bedeutet, dass die aktuellen Verzögerungen eine einmalige Lernkurve und kein dauerhaftes Problem darstellen sollten. Unternehmen, die diesen Sommer große Veranstaltungen in Frankreich ausrichten, könnten dennoch erwägen, Ankunftstermine zu staffeln oder unter dem kostenpflichtigen „Accès Pro“-Programm, das bereits Filmcrews und diplomatischen Delegationen am Flughafen CDG zur Verfügung steht, eigene Ankunftsschalter zu chartern.
Quelle: RusTourismNews
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