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Konsulat veröffentlicht endgültige FAQ zum Visumverzicht für 50 Länder in China – klärt Umfang, Gültigkeit und Nachweispflichten

Mai 22, 2026
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Konsulat veröffentlicht endgültige FAQ zum Visumverzicht für 50 Länder in China – klärt Umfang, Gültigkeit und Nachweispflichten
Das chinesische Konsulat in Barcelona veröffentlichte am 21. Mai 2026 eine ausführliche FAQ mit 14 Fragen zum visafreien Einreiseprogramm Chinas und liefert damit die bislang klarste offizielle Orientierung zu dem schnell wachsenden einseitigen Visaverzicht. Das Dokument bestätigt, dass Inhaber eines regulären Reisepasses aus 50 Ländern – darunter Großbritannien, Australien, Japan, Brasilien und die meisten Schengen-Staaten – für Geschäftsreisen, Tourismus, Familienbesuche, Austauschprogramme oder Transit bis zu 30 Tage visafrei einreisen dürfen. Besonders wichtig: Die FAQ klärt die bislang unübersichtlichen Ablaufdaten. Für 48 Länder gilt die Visafreiheit bis zum 31. Dezember 2026, Russland genießt eine Verlängerung bis 2027, Brunei ist sogar unbefristet freigestellt. Minderjährige werden wie Erwachsene behandelt, und die Berechtigung bleibt bestehen, auch wenn die Einreise aus einem Drittland erfolgt oder per See-, Land- oder Luftweg, vorausgesetzt, der Reisepass ist gültig. Grenzbeamte können jedoch weiterhin Nachweise wie Einladungsschreiben, Hotelbuchungen oder Weiterreisetickets verlangen. Personen, die zum Arbeiten, Studieren oder für journalistische Tätigkeiten einreisen, sind vom Visaverzicht ausgeschlossen und müssen vorab das passende Visum beantragen. Das Konsulat empfiehlt Reisenden, entsprechende Dokumente zum Einreisegrund mitzuführen und weist darauf hin, dass bei unklaren Absichten eine Einreise verweigert werden kann. Warum das wichtig ist: Multinationale Unternehmen haben nun verbindliche Regeln, um Mitarbeiter und Entsandte zu informieren, was Last-Minute-Visa-Probleme nach der Pandemie deutlich reduziert. Veranstalter können China-basierte Konferenzen sicherer bewerben, und Fluggesellschaften erhalten eine bessere Grundlage für ihre Kapazitätsplanung. Mobilitätsteams sollten interne Richtlinien aktualisieren, insbesondere zu Minderjährigen und multimodalen Einreisen. Die Hinweise deuten zudem auf eine künftige Digitalisierung hin: Offizielle empfehlen die Nutzung der elektronischen Einreisekarte Chinas und der Mini-App „Immigration 12367“ zur Vorregistrierung – Schritte, die auf eine vollständig papierlose Grenzkontrolle bis 2027 hindeuten.
Quelle: Consulate-General of the People’s Republic of China in Barcelona

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