
Die griechische Botschaft in Peking hat eine „wichtige Mitteilung“ veröffentlicht: Ab dem 1. Januar 2027 müssen alle Schengen-Visumanträge, die in ihren konsularischen Zuständigkeitsbereich fallen, direkt in der konsularischen Abteilung der Botschaft eingereicht werden. Die griechischen Visa-Zentren (GVC) von Drittanbietern nehmen keine Anträge mehr entgegen. Die Mitteilung vom 19. Mai betrifft Antragsteller aus 18 Provinzen und Städten, darunter Peking, Tianjin, Hebei, Liaoning, Sichuan und Xinjiang. Reisepässe, die sich derzeit in Bearbeitung bei den GVC befinden, werden über diese Zentren zurückgegeben, neue Termine müssen jedoch direkt bei der Botschaft gebucht werden.
Obwohl die Änderung erst in über sechs Monaten in Kraft tritt, sollten Mobilitätsmanager schnell handeln. Griechenland ist ein beliebter Einstiegspunkt für Incentive-Reisen und technische Delegationen, da ein griechisches Schengen-Visum die Weiterreise durch ganz Europa ermöglicht. Die Abschaffung des GVC-Kanals reduziert die Kapazitäten von mehreren externen Annahmestellen auf ein einziges, sicherheitskontrolliertes Fenster, was die Terminvergabe erschwert.
Praktische Folgen sind längere Vorlaufzeiten, höhere Reisekosten für Antragsteller außerhalb Pekings sowie strengere Dokumentenkontrollen: Antragsteller müssen persönlich erscheinen, Fingerabdrücke abgeben und Fragen des Konsularpersonals beantworten. Arbeitgeber sollten zusätzliche Tage für die Antragsabwicklung einplanen und erwägen, mehrstaatige Reiserouten so zu gestalten, dass der erste Einreisepunkt – und damit das zuständige Konsulat – näher am Wohnort des Reisenden liegt, etwa über das Generalkonsulat in Shanghai, das weiterhin Visa-Zentren nutzt.
Warum diese Änderung? Griechische diplomatische Quellen nennen die „Sicherheitsanpassung an die Anforderungen des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES)“, das im Herbst 2026 eingeführt wird. Durch die Zusammenführung der Akten können die Konsulate sicherstellen, dass die bei der Visumerteilung erfassten biometrischen Daten mit denen übereinstimmen, die an der Schengen-Grenze überprüft werden. Andere EU-Vertretungen in China werden voraussichtlich nach und nach folgen, sobald das EES und das ETIAS-Reisegenehmigungssystem in Betrieb gehen.
HR-Teams sollten daher 1) ausstehende griechische Visapläne überprüfen, 2) verbleibende GVC-Termine sichern, bevor diese wegfallen, und 3) Reisende auf die Wahrscheinlichkeit von frühen Botschaftsbesuchen in Peking ab dem nächsten Jahr vorbereiten.
Obwohl die Änderung erst in über sechs Monaten in Kraft tritt, sollten Mobilitätsmanager schnell handeln. Griechenland ist ein beliebter Einstiegspunkt für Incentive-Reisen und technische Delegationen, da ein griechisches Schengen-Visum die Weiterreise durch ganz Europa ermöglicht. Die Abschaffung des GVC-Kanals reduziert die Kapazitäten von mehreren externen Annahmestellen auf ein einziges, sicherheitskontrolliertes Fenster, was die Terminvergabe erschwert.
Praktische Folgen sind längere Vorlaufzeiten, höhere Reisekosten für Antragsteller außerhalb Pekings sowie strengere Dokumentenkontrollen: Antragsteller müssen persönlich erscheinen, Fingerabdrücke abgeben und Fragen des Konsularpersonals beantworten. Arbeitgeber sollten zusätzliche Tage für die Antragsabwicklung einplanen und erwägen, mehrstaatige Reiserouten so zu gestalten, dass der erste Einreisepunkt – und damit das zuständige Konsulat – näher am Wohnort des Reisenden liegt, etwa über das Generalkonsulat in Shanghai, das weiterhin Visa-Zentren nutzt.
Warum diese Änderung? Griechische diplomatische Quellen nennen die „Sicherheitsanpassung an die Anforderungen des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES)“, das im Herbst 2026 eingeführt wird. Durch die Zusammenführung der Akten können die Konsulate sicherstellen, dass die bei der Visumerteilung erfassten biometrischen Daten mit denen übereinstimmen, die an der Schengen-Grenze überprüft werden. Andere EU-Vertretungen in China werden voraussichtlich nach und nach folgen, sobald das EES und das ETIAS-Reisegenehmigungssystem in Betrieb gehen.
HR-Teams sollten daher 1) ausstehende griechische Visapläne überprüfen, 2) verbleibende GVC-Termine sichern, bevor diese wegfallen, und 3) Reisende auf die Wahrscheinlichkeit von frühen Botschaftsbesuchen in Peking ab dem nächsten Jahr vorbereiten.
Quelle: Embassy of Greece in China