
China hat einem seiner wichtigsten wirtschaftlichen und strategischen Partner eine dreijährige Planungssicherheit gegeben, indem es die einseitige visafreie Einreise für Inhaber russischer Reisepässe bis zum 31. Dezember 2027 verlängert hat. Bei der regulären Pressekonferenz des Außenministeriums am 22. Mai 2026 bestätigte Sprecher Guo Jiakun, dass Russen weiterhin ohne Visum für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen zu touristischen, geschäftlichen, familiären, kulturellen Austausch- und Transitzwecken nach China einreisen dürfen.
Obwohl die 30-Tage-Waiver seit 2018 in Pilotform existiert, wurde sie bisher nur in kurzen Intervallen verlängert, was Reiseveranstalter, Logistikfirmen und Mobility-Manager oft im Unklaren ließ. Mit der Verlängerung um mehr als anderthalb Jahre sendet Peking ein Signal des Vertrauens in den postpandemischen Personenverkehr, insbesondere entlang der stark frequentierten Landgrenzen Manzhouli und Suifenhe sowie auf der 620 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke Peking–Moskau, deren Fertigstellung für 2027 geplant ist.
Die Änderung dürfte den grenzüberschreitenden Handel beschleunigen, zumal der bilaterale Umsatz 2025 bereits einen Rekordwert von 240 Milliarden US-Dollar erreichte. Russische kleine und mittelständische Exporteure von Agrarprodukten und E-Commerce-Waren profitieren von der erleichterten Teilnahme an Nebenveranstaltungen der Canton Fair, während chinesische Hersteller kurzfristig Installations- und After-Sales-Teams nach Kaluga oder Jekaterinburg entsenden können, ohne sich um Einladungsschreiben sorgen zu müssen.
Unternehmen sollten beachten, dass Reisende sich weiterhin innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft an ihrem vorübergehenden Aufenthaltsort registrieren müssen und Überziehungsstrafen nach wie vor hoch sind. Mobility-Manager wird empfohlen, die Lohnsteuerpflicht bei Aufenthalten über 30 Tage zu prüfen und für Mitarbeiter, deren Tätigkeiten nicht unter die erlaubten Zwecke fallen, vorsorglich C-Visa bereitzuhalten. Die Verlängerung gilt nicht für bezahlte Beschäftigung; russische Fachkräfte benötigen weiterhin das reguläre Z-Visum und eine Arbeitserlaubnis für Ausländer für Einsätze in China.
Mittelfristig wird erwartet, dass Peking das Zeitfenster 2026–2027 nutzt, um digitale Reisegenehmigungen und automatisierte Grenzkontrollsysteme mit russischen biometrischen Daten zu testen. Dies könnte den Weg für ein mögliches mehrjähriges visafreies Einreiseprogramm ebnen, ähnlich dem, das Staatsbürgern aus Singapur und Brunei bereits gewährt wird.
Obwohl die 30-Tage-Waiver seit 2018 in Pilotform existiert, wurde sie bisher nur in kurzen Intervallen verlängert, was Reiseveranstalter, Logistikfirmen und Mobility-Manager oft im Unklaren ließ. Mit der Verlängerung um mehr als anderthalb Jahre sendet Peking ein Signal des Vertrauens in den postpandemischen Personenverkehr, insbesondere entlang der stark frequentierten Landgrenzen Manzhouli und Suifenhe sowie auf der 620 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke Peking–Moskau, deren Fertigstellung für 2027 geplant ist.
Die Änderung dürfte den grenzüberschreitenden Handel beschleunigen, zumal der bilaterale Umsatz 2025 bereits einen Rekordwert von 240 Milliarden US-Dollar erreichte. Russische kleine und mittelständische Exporteure von Agrarprodukten und E-Commerce-Waren profitieren von der erleichterten Teilnahme an Nebenveranstaltungen der Canton Fair, während chinesische Hersteller kurzfristig Installations- und After-Sales-Teams nach Kaluga oder Jekaterinburg entsenden können, ohne sich um Einladungsschreiben sorgen zu müssen.
Unternehmen sollten beachten, dass Reisende sich weiterhin innerhalb von 24 Stunden nach Ankunft an ihrem vorübergehenden Aufenthaltsort registrieren müssen und Überziehungsstrafen nach wie vor hoch sind. Mobility-Manager wird empfohlen, die Lohnsteuerpflicht bei Aufenthalten über 30 Tage zu prüfen und für Mitarbeiter, deren Tätigkeiten nicht unter die erlaubten Zwecke fallen, vorsorglich C-Visa bereitzuhalten. Die Verlängerung gilt nicht für bezahlte Beschäftigung; russische Fachkräfte benötigen weiterhin das reguläre Z-Visum und eine Arbeitserlaubnis für Ausländer für Einsätze in China.
Mittelfristig wird erwartet, dass Peking das Zeitfenster 2026–2027 nutzt, um digitale Reisegenehmigungen und automatisierte Grenzkontrollsysteme mit russischen biometrischen Daten zu testen. Dies könnte den Weg für ein mögliches mehrjähriges visafreies Einreiseprogramm ebnen, ähnlich dem, das Staatsbürgern aus Singapur und Brunei bereits gewährt wird.
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