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Chinesische Botschaft in Dhaka verlangt ab Juli Visa-Agenturen mit IATA-Akkreditierung

Mai 23, 2026
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Chinesische Botschaft in Dhaka verlangt ab Juli Visa-Agenturen mit IATA-Akkreditierung
Die chinesische Botschaft in Bangladesch geht gegen Visa-Betrug vor: Ab dem 5. Juli 2026 dürfen nur noch von der International Air Transport Association (IATA) akkreditierte Reisebüros Visaanträge für bangladeschische Staatsbürger einreichen. In einer Mitteilung vom 22. Mai 2026 erklärte die Botschaft, dass sie weit verbreitete Unregelmäßigkeiten aufgedeckt habe, darunter gefälschte Einladungsschreiben, versteckte Servicegebühren und absichtliche Verzögerungen, um von Antragstellern „Beschleunigungsgelder“ zu erpressen. Nach den neuen Regeln drohen unakkreditierten Agenten rechtliche Konsequenzen wegen Amtsanmaßung oder falscher Darstellung ihres offiziellen Status. Die Botschaft betonte zudem, dass keine Vermittler bevorzugt behandelt werden und riet Antragstellern, ihre Anträge direkt über das offizielle Portal des Chinese Visa Application Service Centre einzureichen, um Betrug zu vermeiden.

Chinesische Botschaft in Dhaka verlangt ab Juli Visa-Agenturen mit IATA-Akkreditierung


Für Unternehmen, die bangladeschische Techniker und Manager nach China entsenden, hat diese Regelung zwei unmittelbare Folgen: Erstens müssen sie ihre Reisebüro-Partner überprüfen, um sicherzustellen, dass diese über eine gültige IATA-Nummer verfügen und bei der Botschaft registriert sind. Zweitens könnten sich die Bearbeitungszeiten vorübergehend verlängern, da nicht konforme Agenturen den Markt verlassen; Mobilitätsteams sollten daher in den Sommermonaten zusätzliche Zeitpuffer in ihre Projektpläne einbauen.

Die Maßnahme folgt ähnlichen Initiativen chinesischer Vertretungen in Pakistan, Sri Lanka und Kenia, die darauf abzielen, die Drittanbieter-Unterstützung bei Visa-Anträgen zu professionalisieren. Experten sehen darin den Versuch Pekings, die Integrität seiner wachsenden Programme für visafreie Kurzaufenthalte und E-Visa zu schützen, indem sichergestellt wird, dass die unterstützenden Dokumente vertrauenswürdig sind. Langfristig könnten akkreditierte Agentursysteme den Weg für vollständig digitale Antragsverfahren ebnen, bei denen verifizierte Dienstleister direkt an die konsularischen Systeme Chinas angebunden sind – was manuelle Eingabefehler reduziert und die Sicherheitsüberprüfung durch Echtzeit-Authentizitätsprüfungen verbessert.
Quelle: Daily Sun (Bangladesh)

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