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Spanische Polizei zerschlägt Schmuggelring für kubanische Migranten über Serbien nach Málaga

Mai 28, 2026
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Spanische Polizei zerschlägt Schmuggelring für kubanische Migranten über Serbien nach Málaga
Die spanische Nationalpolizei hat in Zusammenarbeit mit Europol und den serbischen Behörden am 27. Mai 2026 im Rahmen der „Operation Lobo“ acht Personen festgenommen und damit eine kriminelle Organisation zerschlagen, die sich darauf spezialisiert hatte, kubanische Staatsangehörige per Flugzeug nach Belgrad zu bringen und sie dann über Nordmazedonien, Griechenland, Italien und Frankreich auf dem Landweg nach Spanien zu schleusen. Ermittler berichten, dass mindestens 40 Kubaner rund 3.000 Euro pro „Reisepaket“ zahlten, das gefälschte Einladungsschreiben, Rückflugtickets und fingierte Reiseversicherungen enthielt, um den wahren Zweck der Reise zu verschleiern. In Spanien angekommen, wurden die Migranten hauptsächlich nach Málaga gebracht, dort angeleitet, ihre Pässe als verloren zu melden, und darin geschult, wie sie internationalen Schutz beantragen können. Der Ring stellte zudem gefälschte Unterkunftsverträge aus und unterstützte bei der Einreichung von Asylanträgen, um den Aufenthaltsstatus zu legalisieren. Die Polizei verfolgte mehr als 2.250 Geldtransfers im Wert von 380.000 Euro – darunter auch Zahlungen in Kryptowährungen –, die mit dem Netzwerk in Verbindung stehen, und beschlagnahmte bei Razzien in Málaga und Zamora Computer, Mobiltelefone und Bargeld. Der Fall zeigt, wie die visafreie Einreise zwischen Kuba und Serbien von Schleuserbanden ausgenutzt wird, und verdeutlicht die zunehmenden sekundären Migrationsbewegungen in den Schengen-Raum der EU. Für spanische Arbeitgeber und Umsiedlungsprogramme signalisiert der Schlag gegen die Bande eine verstärkte Kontrolle bei Dokumentenfälschungen und könnte die Verfügbarkeit kubanischer Saisonarbeitskräfte verlangsamen, bis die Prüfprozesse stabilisiert sind. Unternehmen sollten mit längeren Vorlaufzeiten bei Hintergrundprüfungen rechnen und auf eine strengere Kontrolle von Arbeitsverträgen in Andalusien vorbereitet sein. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Asylbewerber, deren Akten mit dem Netzwerk in Verbindung stehen, mit einer erneuten Überprüfung rechnen müssen, während Unternehmenssponsoren sicherstellen sollten, dass kubanische Entsandte saubere Reisedokumente und echte Arbeitsangebote vorweisen können. Das Ministerium für Integration wird voraussichtlich in den kommenden Wochen neue Compliance-Richtlinien an die regionalen Behörden herausgeben.
Quelle: Euronews

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