
Kaum sechs Wochen nach dem Start des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU steht Spanien vor seinem ersten Belastungstest in der Hochsaison. Am 27. Mai 2026 berichteten britische Urlauber bei der Ankunft auf Gran Canaria von Passkontrollschlangen von bis zu drei Stunden, da Grenzbeamte mit wiederholten Fingerabdruckscans und Ausfällen der Gesichtserkennung kämpften. Die Olive Press fotografierte Ankunftshallen, in denen Nicht-EU-Passagiere nur durch vier EES-Kioske geleitet wurden, von denen einige mehrfach abstürzten und eine manuelle Neueingabe erforderten.
Im Rahmen des EES muss jeder Drittstaatsangehörige bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum vier Fingerabdrücke und ein Live-Foto abgeben, was den alten Passstempel ersetzt. Während das System die nachfolgenden Grenzübertritte beschleunigen soll, sind Flughäfen mit vielen Erstbesuchern – wie die Kanarischen Inseln – besonders betroffen. Fluggesellschaften warnen vor stark verlängerten Abfertigungszeiten, die zu Verzögerungen bei Abflügen führen, da Crews auf Passagiere warten müssen, die noch in der Ankunftskontrolle festhängen.
Lokale Wirtschaftsvertreter befürchten, dass die langen Warteschlangen britische Touristen abschrecken könnten, die 38 % der Besucher auf den Kanaren ausmachen und jährlich geschätzte 5 Milliarden Euro in die regionale Wirtschaft einbringen. Die kanarische Regierung setzt sich bei Madrid und Brüssel für eine Sommerausnahme ähnlich der von Griechenland durchgesetzten ein und argumentiert, dass der Tourismus 35 % des Insel-BIP generiert.
Für Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Erinnerung daran, bei Reisen von Mitarbeitern, Kunden und Entsandten aus Nicht-EU-Ländern zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen. Arbeitgeber sollten Reisende über den biometrischen Erfassungsprozess informieren und gegebenenfalls Fast-Track-Services nutzen. Multinationale Unternehmen, die Ausrüstung oder zeitkritisches Personal über die Kanaren bewegen, sollten zudem Notfallpläne über Festland-Hubs bereithalten, bis sich die Engpässe entspannen.
Aena, Spaniens Flughafenbetreiber, hat angekündigt, zusätzliche Mitarbeiter als „Botschafter“ einzusetzen, die Reisenden bei der Nutzung der Kioske helfen sollen, und erwartet vor dem Juli-Hochbetrieb Software-Updates von Frontex. Bis dahin sollten Travel-Risk-Teams die Wartezeiten im Blick behalten und Transfers entsprechend anpassen.
Im Rahmen des EES muss jeder Drittstaatsangehörige bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum vier Fingerabdrücke und ein Live-Foto abgeben, was den alten Passstempel ersetzt. Während das System die nachfolgenden Grenzübertritte beschleunigen soll, sind Flughäfen mit vielen Erstbesuchern – wie die Kanarischen Inseln – besonders betroffen. Fluggesellschaften warnen vor stark verlängerten Abfertigungszeiten, die zu Verzögerungen bei Abflügen führen, da Crews auf Passagiere warten müssen, die noch in der Ankunftskontrolle festhängen.
Lokale Wirtschaftsvertreter befürchten, dass die langen Warteschlangen britische Touristen abschrecken könnten, die 38 % der Besucher auf den Kanaren ausmachen und jährlich geschätzte 5 Milliarden Euro in die regionale Wirtschaft einbringen. Die kanarische Regierung setzt sich bei Madrid und Brüssel für eine Sommerausnahme ähnlich der von Griechenland durchgesetzten ein und argumentiert, dass der Tourismus 35 % des Insel-BIP generiert.
Für Mobilitätsmanager ist der Vorfall eine Erinnerung daran, bei Reisen von Mitarbeitern, Kunden und Entsandten aus Nicht-EU-Ländern zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen. Arbeitgeber sollten Reisende über den biometrischen Erfassungsprozess informieren und gegebenenfalls Fast-Track-Services nutzen. Multinationale Unternehmen, die Ausrüstung oder zeitkritisches Personal über die Kanaren bewegen, sollten zudem Notfallpläne über Festland-Hubs bereithalten, bis sich die Engpässe entspannen.
Aena, Spaniens Flughafenbetreiber, hat angekündigt, zusätzliche Mitarbeiter als „Botschafter“ einzusetzen, die Reisenden bei der Nutzung der Kioske helfen sollen, und erwartet vor dem Juli-Hochbetrieb Software-Updates von Frontex. Bis dahin sollten Travel-Risk-Teams die Wartezeiten im Blick behalten und Transfers entsprechend anpassen.
Quelle: The Olive Press