
In einer am 2. Juni 2026 veröffentlichten Stellungnahme forderte die Europäische Kommission neun Schengen-Staaten – darunter Belgiens Nachbarn Frankreich, Deutschland und die Niederlande – dazu auf, die seit langem bestehenden Kontrollen an den Binnengrenzen, die aus Sicherheits- und Migrationsgründen eingeführt wurden, schrittweise abzuschaffen. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass alternative Maßnahmen wie mobile Polizeipatrouillen und biometrische Technologien Risiken effektiver und mit weniger Beeinträchtigung für Pendler und den Binnenmarkt bewältigen können.
Obwohl Belgien seine Grenzen offen hält, sehen sich Zehntausende belgische Pendler, die in Lille, Aachen oder Eindhoven arbeiten, täglich mit Kontrollen durch die Nachbarstaaten konfrontiert. Der flämische Arbeitgeberverband VOKA schätzt, dass diese Kontrollen jährlich Produktivitätsverluste von 12 Millionen Euro verursachen. Ihre Abschaffung würde die vorpandemische Bewegungsfreiheit wiederherstellen, die für Unternehmen mit grenzüberschreitenden Einsätzen und temporären Projekten essenziell ist.
Der Vorstoß der Kommission ist politisch heikel. Die Niederlande haben Brüssel bereits über eine weitere Verlängerung ihrer Kontrollen an der Landgrenze zu Belgien bis zum 30. September 2026 informiert und verweisen auf Bedrohungen durch organisierte Kriminalität. Deutschland verweist auf anhaltenden Druck durch irreguläre Migration entlang der sogenannten Balkanroute. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner betonte, dass der neue Pakt für Migration und Asyl – der ab dem 12. Juni vollständig gilt – das Management der Außengrenzen stärkt und interne Kontrollen weniger rechtfertigt.
Für Manager globaler Mobilität würde die mögliche Aufhebung der Kontrollen die Logistik bei kurzfristigen Einsätzen und Serviceeinsätzen unter der EU-Entsenderichtlinie deutlich vereinfachen. Unternehmen wird jedoch geraten, weiterhin A1-Bescheinigungen und Ausweisdokumente mitzuführen, bis die offiziellen Rückzugsdaten bestätigt sind. Die Kommission wird die Reaktionen der Mitgliedstaaten im September überprüfen und könnte gegen Staaten, die Kontrollen „ohne ausreichende Begründung“ aufrechterhalten, Vertragsverletzungsverfahren einleiten.
Das belgische Außenministerium begrüßte die Stellungnahmen und erklärte seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Nachbarn bei der Polizeikooperation und dem Echtzeit-Datenaustausch. Sollte die Abschaffung umgesetzt werden, wäre dies die größte Wiederherstellung der Schengen-Freizügigkeit seit der Migrationskrise 2015.
Obwohl Belgien seine Grenzen offen hält, sehen sich Zehntausende belgische Pendler, die in Lille, Aachen oder Eindhoven arbeiten, täglich mit Kontrollen durch die Nachbarstaaten konfrontiert. Der flämische Arbeitgeberverband VOKA schätzt, dass diese Kontrollen jährlich Produktivitätsverluste von 12 Millionen Euro verursachen. Ihre Abschaffung würde die vorpandemische Bewegungsfreiheit wiederherstellen, die für Unternehmen mit grenzüberschreitenden Einsätzen und temporären Projekten essenziell ist.
Der Vorstoß der Kommission ist politisch heikel. Die Niederlande haben Brüssel bereits über eine weitere Verlängerung ihrer Kontrollen an der Landgrenze zu Belgien bis zum 30. September 2026 informiert und verweisen auf Bedrohungen durch organisierte Kriminalität. Deutschland verweist auf anhaltenden Druck durch irreguläre Migration entlang der sogenannten Balkanroute. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner betonte, dass der neue Pakt für Migration und Asyl – der ab dem 12. Juni vollständig gilt – das Management der Außengrenzen stärkt und interne Kontrollen weniger rechtfertigt.
Für Manager globaler Mobilität würde die mögliche Aufhebung der Kontrollen die Logistik bei kurzfristigen Einsätzen und Serviceeinsätzen unter der EU-Entsenderichtlinie deutlich vereinfachen. Unternehmen wird jedoch geraten, weiterhin A1-Bescheinigungen und Ausweisdokumente mitzuführen, bis die offiziellen Rückzugsdaten bestätigt sind. Die Kommission wird die Reaktionen der Mitgliedstaaten im September überprüfen und könnte gegen Staaten, die Kontrollen „ohne ausreichende Begründung“ aufrechterhalten, Vertragsverletzungsverfahren einleiten.
Das belgische Außenministerium begrüßte die Stellungnahmen und erklärte seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den Nachbarn bei der Polizeikooperation und dem Echtzeit-Datenaustausch. Sollte die Abschaffung umgesetzt werden, wäre dies die größte Wiederherstellung der Schengen-Freizügigkeit seit der Migrationskrise 2015.
Quelle: The Brussels Times
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