
Geschäftsreisende, die das lästige Auspacken von Laptops und Plastiktüten mit Mini-Fläschchen an der Sicherheitskontrolle am Flughafen Brüssel bisher gefürchtet haben, können bald aufatmen. Am 29. Mai 2026 kündigte der Flughafenbetreiber ein Investitionsprogramm in Höhe von 70 Millionen Euro an, um alle herkömmlichen Röntgenkontrollspuren durch Computertomographie-(CT-)Scanner und neue Körperscanner zu ersetzen. Das Projekt wird zwischen 2027 und 2028 schrittweise umgesetzt, sodass Passagiere, sobald das System vollständig in Betrieb ist, elektronische Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck behalten dürfen – gemäß den ab 2027 geltenden, überarbeiteten EU-Sicherheitsvorschriften für die Luftfahrt.
CT-Scanner erzeugen ein dreidimensionales Bild des Gepäckinhalts und nutzen fortschrittliche Algorithmen zur Sprengstofferkennung. Das bedeutet, dass die bisherige 100-ml-Flüssigkeitsgrenze auf Behälter bis zu zwei Litern erweitert werden kann und das Herausnehmen von Laptops, Tablets und Kameras – eine Hauptursache für Engpässe zu Stoßzeiten – komplett entfällt. Laut Arnaud Feist, CEO des Flughafens Brüssel, werden die modernisierten Kontrollspuren „die Durchsatzkapazität um mindestens 25 % erhöhen und dabei höchste Sicherheitsstandards gewährleisten“.
Für Mobilitätsmanager ist die Umstellung mehr als nur eine Verbesserung des Passagiererlebnisses. Schnellere Kontrollspuren verkürzen die Mindestumsteigezeit bei Kurz- zu Langstreckenverbindungen am zwölftgrößten europäischen Drehkreuz – ein Anliegen, das Fluggesellschaften beim Wiederaufbau ihrer Flugpläne nach der Pandemie immer wieder vorgebracht haben. Unternehmen mit vielen Pendlern zwischen Belgien und den Nachbarhauptstädten können so 10 bis 15 Minuten an der Gesamtreisezeit einsparen, was Tagesgeschäfte in London oder Mailand wieder realistisch macht.
Der Flughafen überarbeitet zudem die Wartebereiche und installiert biometrische E-Gates, die künftig mit dem EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) und dem ETIAS-Reisegenehmigungssystem verknüpft werden. Diese zukunftssichere Planung ist entscheidend: Die Geschäftsleitung erwartet, dass die Passagierzahlen bis 2030 die 30-Millionen-Marke überschreiten, angetrieben durch Pharmaexporte, die NATO-Erweiterung und die Welt-Expo 2028 in Antwerpen.
Wichtig für Vielfliegerprogramme und Travel Management Companies: Die Kommunikation mit Reisenden sollte aktualisiert werden. Die ersten sechs Kontrollspuren im Pier A werden im zweiten Quartal 2027 auf CT umgestellt, der gesamte Flughafen folgt bis zum Sommer-Höhepunkt 2028. Bis dahin gilt weiterhin die 100-ml-Regel, und Reisende sollten zwei Stunden (Schengen) beziehungsweise drei Stunden (Nicht-Schengen) vor Abflug am Flughafen eintreffen.
CT-Scanner erzeugen ein dreidimensionales Bild des Gepäckinhalts und nutzen fortschrittliche Algorithmen zur Sprengstofferkennung. Das bedeutet, dass die bisherige 100-ml-Flüssigkeitsgrenze auf Behälter bis zu zwei Litern erweitert werden kann und das Herausnehmen von Laptops, Tablets und Kameras – eine Hauptursache für Engpässe zu Stoßzeiten – komplett entfällt. Laut Arnaud Feist, CEO des Flughafens Brüssel, werden die modernisierten Kontrollspuren „die Durchsatzkapazität um mindestens 25 % erhöhen und dabei höchste Sicherheitsstandards gewährleisten“.
Für Mobilitätsmanager ist die Umstellung mehr als nur eine Verbesserung des Passagiererlebnisses. Schnellere Kontrollspuren verkürzen die Mindestumsteigezeit bei Kurz- zu Langstreckenverbindungen am zwölftgrößten europäischen Drehkreuz – ein Anliegen, das Fluggesellschaften beim Wiederaufbau ihrer Flugpläne nach der Pandemie immer wieder vorgebracht haben. Unternehmen mit vielen Pendlern zwischen Belgien und den Nachbarhauptstädten können so 10 bis 15 Minuten an der Gesamtreisezeit einsparen, was Tagesgeschäfte in London oder Mailand wieder realistisch macht.
Der Flughafen überarbeitet zudem die Wartebereiche und installiert biometrische E-Gates, die künftig mit dem EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) und dem ETIAS-Reisegenehmigungssystem verknüpft werden. Diese zukunftssichere Planung ist entscheidend: Die Geschäftsleitung erwartet, dass die Passagierzahlen bis 2030 die 30-Millionen-Marke überschreiten, angetrieben durch Pharmaexporte, die NATO-Erweiterung und die Welt-Expo 2028 in Antwerpen.
Wichtig für Vielfliegerprogramme und Travel Management Companies: Die Kommunikation mit Reisenden sollte aktualisiert werden. Die ersten sechs Kontrollspuren im Pier A werden im zweiten Quartal 2027 auf CT umgestellt, der gesamte Flughafen folgt bis zum Sommer-Höhepunkt 2028. Bis dahin gilt weiterhin die 100-ml-Regel, und Reisende sollten zwei Stunden (Schengen) beziehungsweise drei Stunden (Nicht-Schengen) vor Abflug am Flughafen eintreffen.