
Belgien erwachte am Sonntag, den 31. Mai 2026, mit weitreichenden Reisebehinderungen, nachdem die drei großen Gewerkschaftskonföderationen des Landes zu einem 24-stündigen Generalstreik aufgerufen hatten. Beschäftigte im öffentlichen Dienst von Verkehrsunternehmen wie SNCB/NMBS (Bahn), STIB/MIVB (Brüsseler U-Bahn), De Lijn (Flandern) und TEC (Wallonien) legten gemeinsam mit Flughafen-Sicherheitskräften, Fluglotsen und Bodenpersonal die Arbeit nieder. Laut Brüsseler Flughafen wurden mehr als die Hälfte der 640 geplanten Abflüge des Tages gestrichen oder zusammengelegt, während der Flughafen Charleroi alle Abflüge bis mindestens Montagmorgen aussetzte. Die Fernverkehrszüge Thalys und Eurostar fuhren nach Notfahrplänen, und auf den Autobahnen nach Brüssel bildeten sich Staus von bis zu 12 Kilometern, da Pendler auf private Autos umstiegen.
Obwohl der Streik vor allem nationale Reformen bei Renten und Lohnindexierung zum Ziel hatte, waren die Auswirkungen auf die Mobilität sofort und umfassend spürbar. Die Bundespolizei bestätigte, dass die Passkontrollstellen an den äußeren Schengen-Grenzen des Landes – darunter der Brüsseler Flughafen und das Fährterminal Zeebrügge – nur mit Minimalpersonal besetzt waren, was die Fluggesellschaften zwang, das Boarding zu staffeln, um Überfüllungen im Sicherheitsbereich zu vermeiden. Auch die Paketzentren von Bpost in Lüttich und Brüssel-Süd waren betroffen, was zu Verzögerungen bei der Zustellung von Aufenthaltstiteln und Visa-gestempelten Pässen führte.
Für Mobility Manager in Unternehmen kam der Streik zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Die letzten Maiwochen sind üblicherweise geprägt von Mitarbeiterwechseln und dem Start von Sommerprojekten. Mehrere multinationale Unternehmen berichteten von verpassten Startterminen für Nicht-EU-Entsandte, deren Arbeitserlaubnis B noch in der Bearbeitung war. Deloitte Belgien riet den HR-Teams, „Notfallbudgets für Unterkünfte zu aktivieren“ für Mitarbeiter, die das Land nicht verlassen können, und „Onboarding-Pläne neu zu strukturieren“ für Talente, die auf die Einreise warten.
Die Regierung schloss bisher den Einsatz von Zwangsmaßnahmen aus, mit denen streikende Luftfahrt- oder Bahnbeschäftigte zur Rückkehr an kritische Arbeitsplätze verpflichtet werden könnten. Justizminister Vincent Van Quickenborne warnte die Gewerkschaften jedoch, dass „Störungen der öffentlichen Ordnung an strategischen Grenzkontrollstellen nicht toleriert werden“. Gespräche zwischen Kabinett und Gewerkschaftsführern sind für Anfang nächster Woche geplant; sollte keine Einigung erzielt werden, könnten im Juni weitere rollierende Streiks folgen.
Wichtige Empfehlungen für Unternehmen: 1) Reisende sollten flexible Tickets bis mindestens 7. Juni buchen, 2) bei der Planung von Dienstreisen und Aufenthaltsgenehmigungen mindestens 48 Stunden Puffer einplanen, und 3) Expatriates darauf hinweisen, dass persönliche Termine bei Einwanderungsbehörden am selben Tag automatisch verschoben werden können, falls die kommunalen Ämter nicht ausreichend besetzt sind.
Obwohl der Streik vor allem nationale Reformen bei Renten und Lohnindexierung zum Ziel hatte, waren die Auswirkungen auf die Mobilität sofort und umfassend spürbar. Die Bundespolizei bestätigte, dass die Passkontrollstellen an den äußeren Schengen-Grenzen des Landes – darunter der Brüsseler Flughafen und das Fährterminal Zeebrügge – nur mit Minimalpersonal besetzt waren, was die Fluggesellschaften zwang, das Boarding zu staffeln, um Überfüllungen im Sicherheitsbereich zu vermeiden. Auch die Paketzentren von Bpost in Lüttich und Brüssel-Süd waren betroffen, was zu Verzögerungen bei der Zustellung von Aufenthaltstiteln und Visa-gestempelten Pässen führte.
Für Mobility Manager in Unternehmen kam der Streik zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Die letzten Maiwochen sind üblicherweise geprägt von Mitarbeiterwechseln und dem Start von Sommerprojekten. Mehrere multinationale Unternehmen berichteten von verpassten Startterminen für Nicht-EU-Entsandte, deren Arbeitserlaubnis B noch in der Bearbeitung war. Deloitte Belgien riet den HR-Teams, „Notfallbudgets für Unterkünfte zu aktivieren“ für Mitarbeiter, die das Land nicht verlassen können, und „Onboarding-Pläne neu zu strukturieren“ für Talente, die auf die Einreise warten.
Die Regierung schloss bisher den Einsatz von Zwangsmaßnahmen aus, mit denen streikende Luftfahrt- oder Bahnbeschäftigte zur Rückkehr an kritische Arbeitsplätze verpflichtet werden könnten. Justizminister Vincent Van Quickenborne warnte die Gewerkschaften jedoch, dass „Störungen der öffentlichen Ordnung an strategischen Grenzkontrollstellen nicht toleriert werden“. Gespräche zwischen Kabinett und Gewerkschaftsführern sind für Anfang nächster Woche geplant; sollte keine Einigung erzielt werden, könnten im Juni weitere rollierende Streiks folgen.
Wichtige Empfehlungen für Unternehmen: 1) Reisende sollten flexible Tickets bis mindestens 7. Juni buchen, 2) bei der Planung von Dienstreisen und Aufenthaltsgenehmigungen mindestens 48 Stunden Puffer einplanen, und 3) Expatriates darauf hinweisen, dass persönliche Termine bei Einwanderungsbehörden am selben Tag automatisch verschoben werden können, falls die kommunalen Ämter nicht ausreichend besetzt sind.
Quelle: The Brussels Times
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