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Außenministerium führt 750-Dollar-Gebühr für beschleunigte B-1/B-2 Besuchervisum-Interviews ein

Juni 12, 2026
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Außenministerium führt 750-Dollar-Gebühr für beschleunigte B-1/B-2 Besuchervisum-Interviews ein
Das US-Außenministerium hat eine vorläufige Regelung im Federal Register veröffentlicht, die eine beschleunigte Interviewgebühr von 750 US-Dollar für B-1/B-2 Besuchervisumantragsteller einführt. Das Pilotprojekt, das vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2026 gilt, ermöglicht es Antragstellern an ausgewählten Botschaften oder Konsulaten, innerhalb von zehn Werktagen nach Zahlung einen Interviewtermin zu erhalten – deutlich schneller als die derzeitigen Wartezeiten, die an vielen Standorten über sechs Monate betragen. Im Gegensatz zur Premium-Bearbeitung von Arbeitsanträgen beschleunigt die Gebühr nur die Terminvergabe; die Visaberechtigung bleibt unverändert und eine Ausstellung ist nicht garantiert. Das Außenministerium sieht das Pilotprojekt als Machbarkeitsstudie, um die Nachfrage zu ermitteln und die Kostendeckung für zukünftige Serviceangebote zu modellieren. Die teilnehmenden Standorte werden vor dem Start auf travel.state.gov veröffentlicht. Für Unternehmensreisende und Mobility-Teams könnte das Pilotprojekt gerade in der geschäftigen Sommerkonferenz-Saison und vor der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 ein echter Vorteil sein. Mitarbeiter, die dringend eine Reisegenehmigung für Kundentermine, Standortbesuche oder Projektstarts benötigen, können die Gebühr zahlen, anstatt Geschäftstermine zu verschieben. Unternehmen sollten die zusätzlichen Kosten in ihre Reisebudgets einplanen und interne Richtlinien entwickeln, damit der Premium-Service gezielt eingesetzt wird. Experten warnen, dass die Verfügbarkeit begrenzt sein wird und Antragsteller weiterhin Sicherheits- und Verwaltungsprüfungen durchlaufen müssen. Mobility-Manager sollten daher die lokalen Wartezeit-Dashboards täglich beobachten und den beschleunigten Termin mit einer sorgfältigen Dokumentenvorbereitung kombinieren, um Ablehnungen oder Verzögerungen durch 221(g) zu vermeiden. Bei Erfolg könnte das Pilotprojekt den Weg für gestaffelte, nutzerfinanzierte Service-Modelle in verschiedenen Nichteinwanderungskategorien ebnen – ein bedeutender Wandel gegenüber der bisher üblichen Pauschalgebühr des Außenministeriums. Besonders stark nachgefragt wird der Service voraussichtlich an Standorten mit chronischen Rückständen wie Mumbai, São Paulo und Manila.
Quelle: Federal Register

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