
Im Gespräch mit Northern Sound Radio lobte der Abgeordnete David Maxwell (Fine Gael) aus Cavan–Monaghan die Entscheidung der Regierung, dem EU-Migrations- und Asylpakt beizutreten, der ebenfalls am 12. Juni in Kraft trat. Maxwell argumentierte, dass der Pakt zusammen mit dem Internationalen Schutzgesetz 2026 Irland endlich die Mittel an die Hand geben werde, um den Rückstau bei Schutzverfahren zu bewältigen, der im vergangenen Jahr mit über 30.000 Fällen seinen Höhepunkt erreichte.
Im Rahmen des Pakts tauschen die Mitgliedstaaten biometrische Daten aus, legen gemeinsame Unzulässigkeitskriterien fest und können Antragsteller in das erste EU-Land zurücküberstellen, in dem sie fingerabdrucktechnisch erfasst wurden. Maxwell ist überzeugt, dass diese Maßnahmen das sogenannte „Asyl-Shopping“ eindämmen und den Druck auf Unterkunftsanbieter in ländlichen Wahlkreisen wie seinem eigenen verringern werden.
Er stellte die irische Ausrichtung dem „stückweisen“ post-Brexit-System des Vereinigten Königreichs gegenüber und wies darauf hin, dass Nordirland trotz verstärkter britischer Kontrollen weiterhin mit grenzüberschreitenden Bewegungen zu kämpfen habe.
Maxwell begrüßte zudem die Einrichtung des neuen Europäischen Grenz- und Rückkehrfonds in Höhe von 150 Millionen Euro, aus dem Irland voraussichtlich 18 Millionen Euro für zusätzliche Sachbearbeiter und Charterflüge erhalten wird. Lokale Hersteller hätten sich darüber beschwert, dass die Unterbringung von Asylsuchenden in Hotels die Zimmerpreise für Geschäftsreisende in die Höhe treibe; schnellere Entscheidungen würden Betten freimachen und die Erholung des Tourismus unterstützen.
Auf Kritik von Sinn Féin angesprochen, betonte der Abgeordnete, dass die Souveränität nicht zur Debatte stehe: „Wir bündeln Regeln dort, wo es sinnvoll ist, damit echte Flüchtlinge schnell Schutz erhalten und diejenigen, die das System missbrauchen, menschlich, aber konsequent behandelt werden.“
Seine Äußerungen spiegeln die politische Spaltung wider, die die nächste Phase der Migrationsdebatte in Irland prägen dürfte.
Im Rahmen des Pakts tauschen die Mitgliedstaaten biometrische Daten aus, legen gemeinsame Unzulässigkeitskriterien fest und können Antragsteller in das erste EU-Land zurücküberstellen, in dem sie fingerabdrucktechnisch erfasst wurden. Maxwell ist überzeugt, dass diese Maßnahmen das sogenannte „Asyl-Shopping“ eindämmen und den Druck auf Unterkunftsanbieter in ländlichen Wahlkreisen wie seinem eigenen verringern werden.
Er stellte die irische Ausrichtung dem „stückweisen“ post-Brexit-System des Vereinigten Königreichs gegenüber und wies darauf hin, dass Nordirland trotz verstärkter britischer Kontrollen weiterhin mit grenzüberschreitenden Bewegungen zu kämpfen habe.
Maxwell begrüßte zudem die Einrichtung des neuen Europäischen Grenz- und Rückkehrfonds in Höhe von 150 Millionen Euro, aus dem Irland voraussichtlich 18 Millionen Euro für zusätzliche Sachbearbeiter und Charterflüge erhalten wird. Lokale Hersteller hätten sich darüber beschwert, dass die Unterbringung von Asylsuchenden in Hotels die Zimmerpreise für Geschäftsreisende in die Höhe treibe; schnellere Entscheidungen würden Betten freimachen und die Erholung des Tourismus unterstützen.
Auf Kritik von Sinn Féin angesprochen, betonte der Abgeordnete, dass die Souveränität nicht zur Debatte stehe: „Wir bündeln Regeln dort, wo es sinnvoll ist, damit echte Flüchtlinge schnell Schutz erhalten und diejenigen, die das System missbrauchen, menschlich, aber konsequent behandelt werden.“
Seine Äußerungen spiegeln die politische Spaltung wider, die die nächste Phase der Migrationsdebatte in Irland prägen dürfte.
Quelle: Northern Sound
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