
Der Abgeordnete Matt Carthy aus Cavan-Monaghan hat der irischen Regierung vorgeworfen, mit dem Inkrafttreten des EU-Migrations- und Asylpakts am 12. Juni „die Kontrolle über die Migration an Brüssel abzugeben“. Im Gespräch mit Northern Sound Radio kritisierte der Oppositionssprecher für Justiz, dass die Rekordzahl von 20.469 anhängigen Berufungen im Bereich internationalen Schutzes zeigt, dass Dublin die systemischen Verzögerungen nicht behoben hat und den Pakt nun als politische Deckung nutzt.
Laut dem Pakt müssen die Mitgliedstaaten – erstmals auch Irland – gemeinsame Grenzkontrollen und beschleunigte Verfahren einführen sowie die Verantwortung für Rückführungen teilen. Die Regierung betont, dass die Angleichung EU-Mittel für Aufnahmeinfrastruktur freisetzen und den Datenaustausch mit Frontex verbessern wird. Carthy hingegen warnt, dass die Teilnahme am Pakt das einzigartige Common Travel Area mit Großbritannien untergräbt und lokale Behörden „Regeln umsetzen müssen, die sie nicht mitverfasst haben“.
Wirtschaftsverbände beobachten die Entwicklungen genau, da mehrere Regelungen des Pakts – etwa strengere Haftungsstrafen für Beförderer illegaler Passagiere und die verpflichtende Nutzung biometrischer Eurodac-Daten – die Compliance-Kosten für Fluggesellschaften und Busunternehmen in Irland erhöhen könnten. Auch Arbeitgeber zeigen sich besorgt über mögliche Auswirkungen auf innerbetriebliche Versetzungen, da neue Sicherheitsinterviews an Außengrenzen der EU drohen.
Regierungsquellen entgegnen, dass das International Protection Act 2026 bereits die meisten EU-Standards integriert und die verbleibenden Maßnahmen nur geringe Auswirkungen auf legale Geschäftsreisen haben werden. Dennoch signalisiert Carthys Kritik, dass Migration auch im Vorfeld der Parlamentswahl im nächsten Jahr ein heißes Thema bleiben wird, wobei Sinn Féin eine Neuverhandlung der irischen Opt-ins verspricht.
Praktische Empfehlung: Mobility Manager sollten die Umsetzungsgesetze zum Pakt – insbesondere mögliche Änderungen bei den Haftungsregeln für Beförderer – aufmerksam verfolgen und ihre Reiseanbieter entsprechend informieren.
Laut dem Pakt müssen die Mitgliedstaaten – erstmals auch Irland – gemeinsame Grenzkontrollen und beschleunigte Verfahren einführen sowie die Verantwortung für Rückführungen teilen. Die Regierung betont, dass die Angleichung EU-Mittel für Aufnahmeinfrastruktur freisetzen und den Datenaustausch mit Frontex verbessern wird. Carthy hingegen warnt, dass die Teilnahme am Pakt das einzigartige Common Travel Area mit Großbritannien untergräbt und lokale Behörden „Regeln umsetzen müssen, die sie nicht mitverfasst haben“.
Wirtschaftsverbände beobachten die Entwicklungen genau, da mehrere Regelungen des Pakts – etwa strengere Haftungsstrafen für Beförderer illegaler Passagiere und die verpflichtende Nutzung biometrischer Eurodac-Daten – die Compliance-Kosten für Fluggesellschaften und Busunternehmen in Irland erhöhen könnten. Auch Arbeitgeber zeigen sich besorgt über mögliche Auswirkungen auf innerbetriebliche Versetzungen, da neue Sicherheitsinterviews an Außengrenzen der EU drohen.
Regierungsquellen entgegnen, dass das International Protection Act 2026 bereits die meisten EU-Standards integriert und die verbleibenden Maßnahmen nur geringe Auswirkungen auf legale Geschäftsreisen haben werden. Dennoch signalisiert Carthys Kritik, dass Migration auch im Vorfeld der Parlamentswahl im nächsten Jahr ein heißes Thema bleiben wird, wobei Sinn Féin eine Neuverhandlung der irischen Opt-ins verspricht.
Praktische Empfehlung: Mobility Manager sollten die Umsetzungsgesetze zum Pakt – insbesondere mögliche Änderungen bei den Haftungsregeln für Beförderer – aufmerksam verfolgen und ihre Reiseanbieter entsprechend informieren.
Quelle: Northern Sound
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