
Ab dem 11. Juni 2026 müssen Antragsteller in Belarus, die ihre Karta Polaka (Polenkarte) erneuern, duplizieren oder ändern möchten, Termine ausschließlich über die polnische e-Konsulat-Plattform buchen, teilte die polnische Botschaft in Minsk mit. Die verfügbaren Termine sind begrenzt und werden wöchentlich freigeschaltet, womit das bisherige E-Mail-Buchungssystem, das von Bots und Schwarzmarktvermittlern missbraucht wurde, ersetzt wird. Die Polenkarte ermöglicht ethnischen Polen in der postsowjetischen Region erleichterten Zugang zu polnischen Visa, Aufenthaltserlaubnissen und Arbeitsmärkten und ist somit ein wichtiges Instrument für Unternehmen, die zweisprachige Fachkräfte rekrutieren.
Im neuen System müssen Antragsteller ihre Pässe über eine mobile App mit Live-Gesichtserkennung scannen – eine Technologie, die laut Behörden betrügerische Buchungen um über 80 % reduzieren soll. Arbeitgeber, die Polenkarte-Inhaber für Jobs in Polen beschäftigen, sollten die Ablaufdaten der Karten genau im Blick behalten, da die Botschaft Anträge auf Verlängerung nach Ablauf der Karte ablehnt. Personalabteilungen wird empfohlen, mindestens acht Wochen für Terminvereinbarung, Reise und Abholung einzuplanen.
Belarussische Reisebüros berichten bereits von einem Rückgang der Preise für Termine auf dem Zweitmarkt von 400 € auf unter 150 €, da automatisiertes Scalping erschwert wird. Menschenrechtsorganisationen begrüßen die erhöhte Transparenz, fordern jedoch von Warschau eine Ausweitung der verfügbaren Termine, da die Nachfrage regelmäßig das Angebot um das Fünffache übersteigt. Das Außenministerium deutete an, dass weitere Konsulate, darunter in Lwiw und Kiew, noch in diesem Jahr auf dasselbe System umgestellt werden sollen, was auf eine umfassende digitale Modernisierung der polnischen Konsulattermininfrastruktur hinweist.
Im neuen System müssen Antragsteller ihre Pässe über eine mobile App mit Live-Gesichtserkennung scannen – eine Technologie, die laut Behörden betrügerische Buchungen um über 80 % reduzieren soll. Arbeitgeber, die Polenkarte-Inhaber für Jobs in Polen beschäftigen, sollten die Ablaufdaten der Karten genau im Blick behalten, da die Botschaft Anträge auf Verlängerung nach Ablauf der Karte ablehnt. Personalabteilungen wird empfohlen, mindestens acht Wochen für Terminvereinbarung, Reise und Abholung einzuplanen.
Belarussische Reisebüros berichten bereits von einem Rückgang der Preise für Termine auf dem Zweitmarkt von 400 € auf unter 150 €, da automatisiertes Scalping erschwert wird. Menschenrechtsorganisationen begrüßen die erhöhte Transparenz, fordern jedoch von Warschau eine Ausweitung der verfügbaren Termine, da die Nachfrage regelmäßig das Angebot um das Fünffache übersteigt. Das Außenministerium deutete an, dass weitere Konsulate, darunter in Lwiw und Kiew, noch in diesem Jahr auf dasselbe System umgestellt werden sollen, was auf eine umfassende digitale Modernisierung der polnischen Konsulattermininfrastruktur hinweist.
Quelle: Nasha Niva
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