Landesweite Gerichtsentscheidung hebt umstrittene Zusatzgebühr von 100.000 Dollar für neue H-1B-Anträge auf
Bundesrichter ordnet sofortige Umsetzung des Urteils zur Wiederaufnahme der Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen an
USCIS stuft Statusanpassung als Ermessensentscheidung ein und zwingt mehr Green-Card-Antragsteller ins Ausland
Neueste Nachrichten
ICE-Razzien an Baltimore-Schule lösen Empörung über Einsätze an „sensiblen Orten“ aus
ICE-Agenten nahmen am 11. Juni während einer Vorschulabschlussfeier an einer öffentlichen Schule in Baltimore zwei Erwachsene fest, offenbar unter Verletzung des neuen Gesetzes von Maryland, das Einwanderungskontrollen an Schulen verbietet. Staats- und Stadtbeamte forderten vom Heimatschutzministerium (DHS) Aufklärung, während Eltern ihre Sorge um die Sicherheit der Schüler äußerten. Der Vorfall verdeutlicht den zunehmenden Konflikt zwischen bundesstaatlichen Durchsetzungsmethoden und den „sensiblen Orts“-Schutzbestimmungen der Bundesstaaten und wirft Fragen zur Einhaltung der Vorschriften sowie zur Fürsorgepflicht von Arbeitgebern mit migrantischer Belegschaft auf.
Kongress stellt 69,5 Milliarden US-Dollar für ICE und CBP bereit und umgeht künftige Haushaltsstreitigkeiten
Ein in dieser Woche unterzeichnetes Versöhnungsgesetz sichert ICE und CBP bis 2029 zusätzliche 69,5 Milliarden US-Dollar zu und schützt die Behörden damit vor künftigen Haushaltsverhandlungen. Während an den Grenzübergängen mit mehr Personal zu rechnen ist, finanziert das Gesetz auch groß angelegte Inhaftierungen und den schnellen Ausbau der Grenzmauer, was die Rahmenbedingungen für Geschäftsreisende und globale Lieferketten maßgeblich beeinflusst.
Das US-Außenministerium aktualisiert die Reisehinweise für Nigeria auf Stufe 3: Reisen überdenken
Am 12. Juni hat das US-Außenministerium seine Nigeria-Seite aktualisiert und die Reisehinweise auf Stufe 3 bestätigt, dabei jedoch detaillierte Warnungen zu Kriminalität, Terrorismus und unzureichender Gesundheitsversorgung ergänzt. US-Unternehmen, die Mitarbeiter nach Nigeria entsenden, sollten ihre Fürsorgepflicht-Protokolle überarbeiten, Versicherungsdeckungen prüfen und Maßnahmen zur Entführungsprävention verstärken.
FAA fügt DHS-Genehmigungsverfahren für Drohnenflüge in den Flugverbotszonen der Fußball-WM 2026 hinzu
Wenige Stunden vor dem ersten WM-Spiel der USA hat die FAA ihre Drohnen-Flugverbotszonen (TFRs) aktualisiert und erlaubt Betreibern, beim Heimatschutzministerium (DHS) Ausnahmen zu beantragen. Damit wird das vollständige Flugverbot über den Stadien gelockert. Kommerzielle Drohnenpiloten erhalten einen legalen Weg zur Arbeit, doch Genehmigungen sind nicht garantiert und bei unerlaubten Flügen drohen weiterhin hohe Strafen.
Außenministerium führt ab 1. Juli eine Premium-Interviewgebühr von 750 US-Dollar für B-1/B-2-Visa ein
Ab dem 1. Juli können berechtigte B-1/B-2-Antragsteller 750 US-Dollar zahlen, um an ausgewählten US-Konsulaten einen Interviewtermin innerhalb von zehn Werktagen zu erhalten. Das sechsmonatige Pilotprogramm bietet Unternehmen einen neuen, kostenpflichtigen Weg, um die lähmenden Terminverzögerungen zu verkürzen, beschleunigt jedoch nicht die Bearbeitung nach dem Interview und garantiert keine Genehmigung.
Außenministerium führt 750-Dollar-Gebühr für beschleunigte B-1/B-2 Besuchervisum-Interviews ein
Neue vorläufige Endregelung führt eine optionale Gebühr von 750 US-Dollar ein, mit der B-1/B-2 Visumantragsteller zwischen dem 1. Juli und Jahresende an ausgewählten Konsulaten einen Interviewtermin innerhalb von zehn Werktagen sichern können. Das Pilotprogramm bietet eine Premium-Terminvereinbarung, garantiert jedoch keine Visumerteilung. Geschäftsreisende können den Service nutzen, um lange Wartezeiten zu umgehen, wobei die verfügbaren Termine und teilnehmenden Standorte begrenzt sind.
Gesetz zur Sicherung Amerikas unterzeichnet – 70 Milliarden US-Dollar für ICE und Grenzschutz freigegeben
Das Secure America Act, unterzeichnet am 11. Juni, stellt 70 Milliarden US-Dollar für ICE und CBP bereit und erweitert die Durchsetzungsressourcen bis 2028 erheblich. Unternehmen müssen mit mehr Betriebsprüfungen, Grenzkontrollen und höheren Compliance-Kosten rechnen, weshalb proaktive I-9-Prüfungen und Reisendenbriefings unerlässlich werden.
Neue Durchführungsverordnung „Stärkung der Zollkontrolle“ erhöht die Anforderungen an Importeure
Eine neue Durchführungsverordnung zur Zollkontrolle wird Importeure – einschließlich Unternehmen, die Ausrüstungen für entsandte Mitarbeiter verschicken – dazu verpflichten, höhere Bürgschaften zu hinterlegen, US-Vermögenswerte nachzuweisen und strengere Prüfungen durch den Zoll (CBP) zu durchlaufen. Logistikbudgets und Zeitpläne für weltweite Umzüge in die USA dürften sich verlängern, sofern Makler ihre Compliance-Systeme nicht zügig verbessern.
USCIS-Unterschriftenregel bringt Einwanderungsanträge vor Inkrafttreten am 10. Juli unter die Lupe
Eine vorläufige Endregelung, die am 10. Juli in Kraft tritt, gibt der USCIS die Befugnis, Anträge ohne gültige Unterschrift abzulehnen oder sogar rückwirkend abzulehnen. Arbeitgeber eilen nun, ihre Dokumentenmanagementprozesse zu verschärfen, um teure Nachreichungen und Statuslücken bei gesponserten Arbeitnehmern zu vermeiden.
Außenministerium geht nach weltweiten Ermittlungen gegen Netzwerke des „Geburtstourismus“ vor
Nach Ermittlungen in mehreren Ländern hat das Außenministerium drei Netzwerke für „Geburtstourismus“ zerschlagen und widerruft Visa in mehr als 500 Verdachtsfällen. Weltweit verschärfen Visa-Beamte die Betrugsprüfung, was insbesondere schwangere Antragsteller mit strengeren Befragungen und höheren Dokumentationsanforderungen konfrontiert.
FBI Boston warnt vor Drohnenflügen in der Nähe der WM-Spiele
Das FBI Boston hat die Austragungsorte der Weltmeisterschaft zu „Drohnenverbotszonen“ erklärt und warnt, dass Verstöße mit Geldstrafen im sechsstelligen Bereich und möglicher Haft geahndet werden. Unternehmen, die während des Turniers in Massachusetts Luftaufnahmen planen, müssen eine Genehmigung des DHS/FAA einholen und täglich die Flugbeschränkungen überwachen.