
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS hat stillschweigend eine Richtlinie veröffentlicht, die den Statuswechsel – den Prozess, der vielen Ausländern, die bereits in den USA leben, den Übergang zum dauerhaften Aufenthaltsstatus (Green Card) ermöglicht – nicht mehr als gesetzliches Recht, sondern als Ermessensleistung einstuft. Das am 12. Juni 2026 veröffentlichte Memo betont, dass die Sachbearbeiter nun individuell prüfen müssen, ob die Gewährung des Statuswechsels „im nationalen Interesse liegt“. Dabei werden etwaige Verstöße gegen Einwanderungsbestimmungen, Überziehungen des Aufenthalts oder unerlaubte Beschäftigungen gegen humanitäre oder wirtschaftliche Gesichtspunkte abgewogen.
Warum das wichtig ist: Historisch gesehen erfolgt etwa die Hälfte aller neuen dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen durch Statuswechsel innerhalb der USA. Im Geschäftsjahr 2023 stieg dieser Anteil auf 52 Prozent, und drei Viertel aller arbeitsbasierten Green Cards (146.880 Fälle) wurden im Inland bearbeitet. Durch die Einstufung als Ermessensleistung erhält die USCIS deutlich mehr Spielraum, Anträge abzulehnen – selbst wenn die zugrundeliegende Visapetition genehmigt wurde – und Antragsteller dazu zu zwingen, den Prozess bei einem US-Konsulat im Ausland neu zu starten. Ablehnungsgründe können frühere Statusverstöße, kleinere strafrechtliche Probleme oder sogar Lücken in der Arbeitserlaubnis sein.
Auswirkungen für Unternehmen: Multinationale Konzerne, die auf das „Dual-Track“-Verfahren setzen – zunächst ein temporäres Arbeitsvisum, dann die Beantragung der Green Card im Land – sehen sich mit neuer Unsicherheit konfrontiert. Arbeitgeber müssen möglicherweise längere Verlängerungen der Arbeitserlaubnis einplanen oder kostspielige „Heimreise-Visa-Termine“ organisieren, die Talente Konsulatsstaus und Wiedereinreiseverboten von drei bis zehn Jahren aussetzen. Einwanderungsberater empfehlen HR-Teams bereits, offene I-485-Anträge zu überprüfen, Fälle mit potenziellen Risikofaktoren zu kennzeichnen und Budgets für mögliche konsularische Verfahren einzuplanen.
Praktische Tipps: (1) Statuswechsel-Anträge so früh wie möglich nach Freigabe der Prioritätsdaten einreichen, bevor weitere restriktive Vorgaben folgen; (2) positive Ermessensfaktoren – langjährige Beschäftigung in den USA, Immobilienbesitz, Gemeinschaftsbindung oder humanitäre Gründe – von Anfang an dokumentieren; (3) „Reise-Notfallpläne“ vorbereiten, falls Mitarbeiter das Land für die Visumerteilung verlassen müssen.
Es wird mit Klagen gerechnet, falls die Ablehnungsquoten steigen, doch gerichtliche Entlastung könnte Monate dauern. Kurzfristig sollten Mobility-Manager die Führungsebene über längere Bearbeitungszeiten und höhere Kosten für den dauerhaften US-Aufenthalt informieren sowie über die Auswirkungen auf Einsatzplanung, Nachfolgeprozesse und Bindung wichtiger ausländischer Fachkräfte.
Warum das wichtig ist: Historisch gesehen erfolgt etwa die Hälfte aller neuen dauerhaften Aufenthaltsgenehmigungen durch Statuswechsel innerhalb der USA. Im Geschäftsjahr 2023 stieg dieser Anteil auf 52 Prozent, und drei Viertel aller arbeitsbasierten Green Cards (146.880 Fälle) wurden im Inland bearbeitet. Durch die Einstufung als Ermessensleistung erhält die USCIS deutlich mehr Spielraum, Anträge abzulehnen – selbst wenn die zugrundeliegende Visapetition genehmigt wurde – und Antragsteller dazu zu zwingen, den Prozess bei einem US-Konsulat im Ausland neu zu starten. Ablehnungsgründe können frühere Statusverstöße, kleinere strafrechtliche Probleme oder sogar Lücken in der Arbeitserlaubnis sein.
Auswirkungen für Unternehmen: Multinationale Konzerne, die auf das „Dual-Track“-Verfahren setzen – zunächst ein temporäres Arbeitsvisum, dann die Beantragung der Green Card im Land – sehen sich mit neuer Unsicherheit konfrontiert. Arbeitgeber müssen möglicherweise längere Verlängerungen der Arbeitserlaubnis einplanen oder kostspielige „Heimreise-Visa-Termine“ organisieren, die Talente Konsulatsstaus und Wiedereinreiseverboten von drei bis zehn Jahren aussetzen. Einwanderungsberater empfehlen HR-Teams bereits, offene I-485-Anträge zu überprüfen, Fälle mit potenziellen Risikofaktoren zu kennzeichnen und Budgets für mögliche konsularische Verfahren einzuplanen.
Praktische Tipps: (1) Statuswechsel-Anträge so früh wie möglich nach Freigabe der Prioritätsdaten einreichen, bevor weitere restriktive Vorgaben folgen; (2) positive Ermessensfaktoren – langjährige Beschäftigung in den USA, Immobilienbesitz, Gemeinschaftsbindung oder humanitäre Gründe – von Anfang an dokumentieren; (3) „Reise-Notfallpläne“ vorbereiten, falls Mitarbeiter das Land für die Visumerteilung verlassen müssen.
Es wird mit Klagen gerechnet, falls die Ablehnungsquoten steigen, doch gerichtliche Entlastung könnte Monate dauern. Kurzfristig sollten Mobility-Manager die Führungsebene über längere Bearbeitungszeiten und höhere Kosten für den dauerhaften US-Aufenthalt informieren sowie über die Auswirkungen auf Einsatzplanung, Nachfolgeprozesse und Bindung wichtiger ausländischer Fachkräfte.
Quelle: Lawyer Monthly
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Vereinigte Staaten (USA).Mehr von Vereinigte Staaten (USA)
Alle anzeigen
FAA fügt DHS-Genehmigungsverfahren für Drohnenflüge in den Flugverbotszonen der Fußball-WM 2026 hinzu
ICE-Razzien an Baltimore-Schule lösen Empörung über Einsätze an „sensiblen Orten“ aus