
Aktuelle Daten des US-Außenministeriums, analysiert von PlainVisa am 13. Juni, zeigen, dass Antragsteller für arbeitsbezogene Visa in Städten wie Hyderabad, Vancouver und Ho-Chi-Minh-Stadt trotz erhöhter Konsularbesetzung weiterhin Wartezeiten von über einem Jahr für Termine in Kauf nehmen müssen. Der Bericht fasst den monatlichen Global Visa Wait Times Report zusammen und wandelt die angegebenen Tagesbereiche in Monate um, um den Vergleich zu erleichtern. Die längste Wartezeit – 7,5 Monate in Hyderabad für F/M/J-Studienvisa – verdeutlicht, warum das neue Pilotprogramm für Premium-Termine zu einem Preis von 750 US-Dollar bei Touristen und Geschäftsreisenden auf großes Interesse stoßen dürfte. Unternehmen, die Mitarbeiter in die USA entsenden, sollten mehrere zusätzliche Monate in ihre Zeitpläne einplanen oder „Konsularshopping“ in Drittstaaten mit kürzeren Warteschlangen in Betracht ziehen. Wo möglich, kann auch die Beantragung eines Statuswechsels innerhalb der USA anstelle der konsularischen Bearbeitung helfen, Interviewengpässe zu umgehen – allerdings benötigen die Mitarbeiter dann eine Reisegenehmigung (Advance Parole). Vertreter des Außenministeriums geben an, die globale mittlere Wartezeit auf 30 Tage reduziert zu haben, räumen jedoch ein, dass die Nachfrage an einigen stark frequentierten Standorten weiterhin „außergewöhnlich“ hoch ist – eine Lücke, die das Premium-Pilotprogramm testen soll. Mobility-Teams sollten beobachten, ob die Gebühr die Rückstände tatsächlich abbaut oder lediglich eine parallele Schnellspur für zahlungskräftige Antragsteller schafft.
Quelle: PlainVisa
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