
Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bestieg am Sonntag den Präsidenten-Airbus mit Ziel Évian-les-Bains, Frankreich, wo er als Ehrengast am 50. G7-Gipfel teilnehmen wird. Seine Delegation umfasst 70 Regierungsbeamte und 30 Wirtschaftsführer – die größte brasilianische Auslandsmission seit der COP-30. Die Reise erfolgt nur wenige Tage, nachdem die USA mögliche 25-prozentige Zölle auf ausgewählte brasilianische Importe angedeutet und die EU ein Verbot bestimmter brasilianischer Fleischprodukte ab September bestätigt hat, was die Verhandlungen am Rande des Gipfels zusätzlich anheizt.
Aus Mobilitätssicht konzentriert sich der Besuch auf konsularische Ressourcen in Europa. Das Itamaraty hat mobile Passausgabestellen in Genf und Paris aktiviert, um einen prognostizierten Anstieg um 40 Prozent bei dringenden Reiseanfragen brasilianischer Führungskräfte zu bewältigen, die kurzfristig Lobbykontakte suchen. Unternehmen, die Advocacy-Teams einfliegen lassen wollen, sollten beachten, dass das französische Außenministerium für Delegationen mit mehr als zehn Personen eine verpflichtende Vorabgenehmigung für den Zugang zu Gipfelorten wieder eingeführt hat – eine Regelung, die nach 2024 ausgesetzt war.
Die Flugpreise auf der Strecke São Paulo–Paris sind laut Daten des Anac-Marktplatz-Dashboards im Wochenvergleich um 18 Prozent gestiegen, wobei die Premium-Economy-Kabinen für Abflüge bis zum 16. Juni nahezu ausgebucht sind. Reiseleiter empfehlen, über Madrid oder Zürich zu fliegen, da die Schengen-Einreisewarteschlangen dort kürzer sind als am Flughafen Charles de Gaulle.
Was Visa betrifft, sind Inhaber brasilianischer Diplomaten- und Dienstpässe weiterhin von Schengen-Visa befreit, doch Begleitpersonal mit regulären Pässen muss ein Typ-C-Visum beantragen; die französischen Konsulate in Brasília und Rio haben samstags zusätzliche Termine eingerichtet, um der Nachfrage gerecht zu werden.
Analysten heben zudem eine Soft-Power-Komponente hervor: Ein Erfolg bei Verhandlungen mit Japan über ein mögliches Mercosur-Japan-Abkommen könnte eine neue Welle von Geschäftsreisenden zwischen São Paulo und Tokio auslösen und damit den lange geplanten Direktflug von LATAM nach Narita wiederbeleben.
Aus Mobilitätssicht konzentriert sich der Besuch auf konsularische Ressourcen in Europa. Das Itamaraty hat mobile Passausgabestellen in Genf und Paris aktiviert, um einen prognostizierten Anstieg um 40 Prozent bei dringenden Reiseanfragen brasilianischer Führungskräfte zu bewältigen, die kurzfristig Lobbykontakte suchen. Unternehmen, die Advocacy-Teams einfliegen lassen wollen, sollten beachten, dass das französische Außenministerium für Delegationen mit mehr als zehn Personen eine verpflichtende Vorabgenehmigung für den Zugang zu Gipfelorten wieder eingeführt hat – eine Regelung, die nach 2024 ausgesetzt war.
Die Flugpreise auf der Strecke São Paulo–Paris sind laut Daten des Anac-Marktplatz-Dashboards im Wochenvergleich um 18 Prozent gestiegen, wobei die Premium-Economy-Kabinen für Abflüge bis zum 16. Juni nahezu ausgebucht sind. Reiseleiter empfehlen, über Madrid oder Zürich zu fliegen, da die Schengen-Einreisewarteschlangen dort kürzer sind als am Flughafen Charles de Gaulle.
Was Visa betrifft, sind Inhaber brasilianischer Diplomaten- und Dienstpässe weiterhin von Schengen-Visa befreit, doch Begleitpersonal mit regulären Pässen muss ein Typ-C-Visum beantragen; die französischen Konsulate in Brasília und Rio haben samstags zusätzliche Termine eingerichtet, um der Nachfrage gerecht zu werden.
Analysten heben zudem eine Soft-Power-Komponente hervor: Ein Erfolg bei Verhandlungen mit Japan über ein mögliches Mercosur-Japan-Abkommen könnte eine neue Welle von Geschäftsreisenden zwischen São Paulo und Tokio auslösen und damit den lange geplanten Direktflug von LATAM nach Narita wiederbeleben.
Quelle: Jornal de Brasília
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