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Beijings Grenzübergänge überschreiten 10 Millionen bereits eineinhalb Monate vor dem Tempo von 2025

Juni 16, 2026
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Beijings Grenzübergänge überschreiten 10 Millionen bereits eineinhalb Monate vor dem Tempo von 2025
Peking bestätigt erneut seinen Ruf als Chinas wichtigstes internationales Tor. Laut der Pekinger Generalstation für Grenzkontrollen hat der Verkehr an den Flughäfen, Bahnhöfen und Landgrenzübergängen der Hauptstadt bis Mitternacht am 15. Juni 2026 bereits die Marke von 10 Millionen Passagierbewegungen überschritten – und das zwei Wochen früher als im Vorjahr. Die Behörde berichtet, dass Ausländer mehr als 30 Prozent des Gesamtaufkommens ausmachen (etwa 3,4 Millionen Reisen), was die Erholung des eingehenden Tourismus, Geschäftsreisens und familiärer Wiedervereinigungen unterstreicht. Besonders bemerkenswert: Über 1,25 Millionen dieser Ankünfte erfolgten im Rahmen der erweiterten Visa-Befreiungs- und temporären Einreisegenehmigungen Chinas, darunter die beliebte 144-Stunden-Transitvisafreiheit für Dutzende von Nationalitäten. Auch die Auslandsreisen chinesischer Staatsbürger sind robust: Mehr als 6 Millionen Einwohner der VR China haben in diesem Jahr bereits Pekinger Grenzpunkte verlassen, wobei Südkorea, Thailand und Singapur zu den beliebtesten Zielen für Kurztrips und Geschäftstreffen zählen. Für multinationale Unternehmen bestätigen die Zahlen, dass die Kapazitäten an den Flughäfen Peking Capital und Daxing wieder das Niveau vor der Pandemie erreichen, was eine der letzten praktischen Hürden für den rotierenden Einsatz von Expat-Mitarbeitern und die Durchführung von Präsenzveranstaltungen in Nordchina abbaut. Die Fluggesellschaften reagieren darauf mit einer stetigen Wiederaufnahme von Flugverbindungen; Air China hat seit März allein 15 europäische Strecken wieder eröffnet. Geschäftsvisumantragsteller berichten zudem, dass die Wartezeiten für Termine in Peking auf unter fünf Arbeitstage gesunken sind – im Vergleich zu über drei Wochen vor einem Jahr. Reiseanbieter beobachten, dass die Zunahme visa-freier Einreisen die Reisepläne verändert. „Geschäftsreisende planen jetzt unter dem 144-Stunden-Regime viertägige Sitzungen in Peking und Tianjin und fliegen anschließend direkt weiter nach Singapur“, erklärt Cindy Zhou, Partnerin beim Relocation-Spezialisten MoveMinds. Hotels in der Hauptstadt richten sich daher nach 18 Monaten Fokus auf den inländischen Freizeitmarkt wieder verstärkt auf den Wochentags-Geschäftssektor aus. Praktischer Hinweis: Personalverantwortliche sollten Besucher daran erinnern, dass die Transitvisafreiheit weiterhin einen Nachweis über die Weiterreise zu einem Drittziel – nicht etwa ein Rückflugticket – erfordert und dass die kumulierte Aufenthaltsdauer bei mehrfachen Einreisen die zugrunde liegenden visafreien Grenzen nicht überschreiten darf. Verstöße können Bußgelder oder ein kurzfristiges Wiedereinreiseverbot nach sich ziehen.
Quelle: Xinhua via Big News Network

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