
Die Einwanderungsbehörde Hongkongs kündigte am 11. Juni an, dass am 25. Juni zwei Pilotprojekte für „nahtlose E-Kanäle“ am Hongkonger Kontrollpunkt der Hongkong-Zhuhai-Macau-Brücke (HZMB) in Betrieb genommen werden. Dies markiert den ersten großflächigen Einsatz von durchgehender Gesichtserkennung im Greater Bay Area. Die neuen Spuren ermöglichen registrierten Reisenden, in normalem Tempo weiterzugehen, während 3D-Kameras ihre Identität anhand verschlüsselter biometrischer Daten überprüfen. Die Ausreiseformalitäten werden so in etwa fünf Sekunden erledigt – zwei Sekunden schneller als bei den bisherigen E-Gates.
Die Teilnahme ist zunächst auf ständige Einwohner ab 11 Jahren beschränkt, die die HZMB in den letzten 90 Tagen mindestens zehnmal genutzt haben. Die Registrierung erfolgt über die mobile App „Contactless e-Channel“, die ein Live-Selfie sowie Pass- oder Smart-ID-Daten sicher in der Cloud der Einwanderungsbehörde hochlädt. Schätzungen zufolge qualifizieren sich sofort rund 50.000 Vielnutzer der Brücke, was 20 Prozent des täglichen Verkehrs entspricht. Nach einer sechsmonatigen Evaluierung ist geplant, das System auch für Besucher und weitere Landkontrollpunkte auszuweiten.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen bedeutet das Upgrade kürzere Wartezeiten für Mitarbeiter, die zwischen Produktionsstätten in Hongkong und Zhuhai oder Konferenzorten in Macau pendeln. Busunternehmen, die Direktverbindungen über die längste Meeresbrücke der Welt betreiben, erwarten schnellere Einsteigezeiten und straffere Fahrpläne, was Überstundenkosten senkt. Auch Logistikdienstleister sehen Potenzial, wenn die Technologie für die Fahrerabfertigung am angrenzenden Frachtterminal angepasst wird.
Das Projekt steht exemplarisch für Chinas umfassenden Vorstoß zu „intelligenten Grenzen“. Der Fünfjahresplan der Nationalen Einwanderungsbehörde sieht den landesweiten Einsatz von KI- und IoT-Lösungen vor, die den Durchsatz um 30 Prozent steigern und gleichzeitig die Sicherheit gewährleisten. An dem HZMB-Pilot sind unter anderem SenseTime für Computer Vision und Alibaba Cloud für Edge-Computing beteiligt – ein Signal für Technologieunternehmen, die Chinas strenge Datenlokalisierungsregeln erfüllen können.
Reisende, die Datenschutzbedenken haben, können auf die herkömmlichen Kontrollwege ausweichen. Die Behörden betonen jedoch, dass biometrische Daten verschlüsselt in Hongkong gespeichert und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Die Einwanderungsbehörde wird im vierten Quartal 2026 einen Bericht zum Datenschutz nach dem Start veröffentlichen.
Die Teilnahme ist zunächst auf ständige Einwohner ab 11 Jahren beschränkt, die die HZMB in den letzten 90 Tagen mindestens zehnmal genutzt haben. Die Registrierung erfolgt über die mobile App „Contactless e-Channel“, die ein Live-Selfie sowie Pass- oder Smart-ID-Daten sicher in der Cloud der Einwanderungsbehörde hochlädt. Schätzungen zufolge qualifizieren sich sofort rund 50.000 Vielnutzer der Brücke, was 20 Prozent des täglichen Verkehrs entspricht. Nach einer sechsmonatigen Evaluierung ist geplant, das System auch für Besucher und weitere Landkontrollpunkte auszuweiten.
Für Mobilitätsmanager in Unternehmen bedeutet das Upgrade kürzere Wartezeiten für Mitarbeiter, die zwischen Produktionsstätten in Hongkong und Zhuhai oder Konferenzorten in Macau pendeln. Busunternehmen, die Direktverbindungen über die längste Meeresbrücke der Welt betreiben, erwarten schnellere Einsteigezeiten und straffere Fahrpläne, was Überstundenkosten senkt. Auch Logistikdienstleister sehen Potenzial, wenn die Technologie für die Fahrerabfertigung am angrenzenden Frachtterminal angepasst wird.
Das Projekt steht exemplarisch für Chinas umfassenden Vorstoß zu „intelligenten Grenzen“. Der Fünfjahresplan der Nationalen Einwanderungsbehörde sieht den landesweiten Einsatz von KI- und IoT-Lösungen vor, die den Durchsatz um 30 Prozent steigern und gleichzeitig die Sicherheit gewährleisten. An dem HZMB-Pilot sind unter anderem SenseTime für Computer Vision und Alibaba Cloud für Edge-Computing beteiligt – ein Signal für Technologieunternehmen, die Chinas strenge Datenlokalisierungsregeln erfüllen können.
Reisende, die Datenschutzbedenken haben, können auf die herkömmlichen Kontrollwege ausweichen. Die Behörden betonen jedoch, dass biometrische Daten verschlüsselt in Hongkong gespeichert und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Die Einwanderungsbehörde wird im vierten Quartal 2026 einen Bericht zum Datenschutz nach dem Start veröffentlichen.
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