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Drachenbootfest: Chinas Einwanderungsbehörde erwartet Rekord von 2,2 Millionen Grenzübertritten pro Tag

Juni 17, 2026
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Drachenbootfest: Chinas Einwanderungsbehörde erwartet Rekord von 2,2 Millionen Grenzübertritten pro Tag
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) rechnet damit, dass die Ein- und Ausreise an Chinas Grenzübergängen während des dreitägigen Drachenbootfestes (18. bis 20. Juni) durchschnittlich 2,2 Millionen Passagierbewegungen pro Tag erreichen wird. Das entspricht einem Anstieg von 11,7 Prozent im Vergleich zum gleichen Feiertagszeitraum 2025 und würde den Tagesrekord auf über 2,35 Millionen Passagiere anheben, wie am 16. Juni veröffentlichte Zahlen zeigen. Die internationalen Flughäfen werden den Großteil des Verkehrs bewältigen. Am Flughafen Shanghai Pudong werden täglich etwa 104.000 Reisende erwartet, während die Flughäfen Beijing Capital und Guangzhou Baiyun jeweils mit 52.000 Passagieren rechnen. Shenzhen Bao’an (21.000), Beijing Daxing (19.000) und Chengdu Tianfu (17.000) gehören ebenfalls zu den verkehrsreichsten Einreisepunkten. Die Landübergänge zu Hongkong und Macao bereiten sich auf den stärksten Ansturm vor: Allein der Luohu-Grenzübergang in Shenzhen könnte täglich über 260.000 Reisende abfertigen, und die Grenzübergänge entlang der Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke erwarten mehr als 37.000 Passagierbewegungen pro Tag. Um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten, hat die NIA die Grenzkontrollstellen angewiesen, zusätzliche Kontrollspuren zu öffnen, das Personal aufzustocken und Echtzeit-Warnungen zu Spitzenzeiten über soziale Medien und Bildschirme an Flughäfen zu verbreiten. Zudem koordiniert die Behörde mit Zoll, Gesundheitskontrolle und Verkehrsämtern, um eine zügige Abfertigung von Reisegruppen und zurückkehrenden Auslandskräften zu gewährleisten. Für Unternehmen bestätigen die Zahlen, dass die schnelle Grenzöffnung Chinas zu spürbaren Mobilitätsgewinnen führt. Firmen, die Mitarbeiter über das lange Wochenende ein- und ausreisen lassen, sollten mit längeren Wartezeiten an den wichtigsten Flughäfen rechnen und alternative Einreisepunkte wie Chengdu oder Xiamen in Betracht ziehen. Reiseleiter werden dazu geraten, Flüge oder Zugverbindungen frühzeitig zu buchen, zusätzliche Pufferzeiten für die Einwanderung einzuplanen und Mitarbeiter daran zu erinnern, die Gültigkeit ihrer Reisedokumente zu überprüfen – insbesondere bei Einreisen unter dem neuen 240-Stunden-Visum-freien Transitregime. Analysten sehen den Feiertag auch als Belastungstest für Chinas modernisierte elektronische Grenzinfrastruktur. Bleibt die Überlastung aus, stärkt das die Argumentation der Regierung für eine Ausweitung der visumfreien Regelungen und die Beschleunigung der Digitalisierung der Ein- und Ausreiseprozesse – Maßnahmen, für die multinationale Unternehmen seit der Pandemie werben. „Ein reibungsloser Drachenbootfest-Ansturm wäre ein starkes Signal dafür, dass China wieder mit Vor-Corona-Reisevolumina umgehen kann“, so Wang Tao, Luftfahrtanalyst bei CAPSE in Shanghai.
Quelle: China News Service

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