
Die Sicherheitsbehörden Hongkongs haben den Hongkonger Internationalen Flughafen (HKIA) in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni im Rahmen von „Securewall“ einem Stresstest unterzogen – der bislang größten abteilungsübergreifenden Anti-Terror- und Großschadensübung der Stadt. Über 1.400 Einsatzkräfte von Polizei, Flughafenbehörde, Feuerwehr, Einwanderungsbehörde, Zoll, Luftfahrtbehörde und Krankenhausverwaltung probten Szenarien von einer Geiselnahme am Flugzeug bis hin zu einem flächendeckenden Stromausfall im Terminal. Die Übung diente gleichzeitig als zweijähriges „Carcanet“-Training der Flughafenbehörde und wurde bewusst vor einer Reihe internationaler Großveranstaltungen angesetzt – allen voran dem Global Financial Leaders’ Investment Summit im November und dem WTO-Ministertreffen im Dezember –, wenn der Flughafen mit einem starken Anstieg an VIP-Ankünften rechnet.
Die Einsatzleiter testeten die schnelle Einsatzfähigkeit der neu erweiterten Anti-Terror-Einheit des Flughafens, die abteilungsübergreifende Kommunikation über das 5G-Privatnetz des Flughafens sowie den Einsatz KI-gestützter Überwachungskameras an allen Passagierengpässen. Für Geschäftsreisende hat dies kaum Auswirkungen: Der HKIA blieb voll funktionsfähig, die meisten Live-Feuer-Übungen fanden auf einem gesperrten Pier und einer Ausweichrollbahn statt. Fluggesellschaften wurden jedoch informiert, dass in den kommenden Monaten mit kurzen, unangekündigten Abschottungen einzelner Gates zu rechnen ist, da die Behörden weiterhin Live-Übungen durchführen.
Firmenreisemanager werden geraten, bei engen Anschlussflügen etwas längere Pufferzeiten einzuplanen und Reisende darauf hinzuweisen, dass bewaffnete Fußstreifen der Polizeitaktikeinheit im Terminal nun eine dauerhafte Präsenz darstellen und kein Anzeichen für einen laufenden Vorfall sind. Sicherheitsexperten sehen in der Übung ein klares Signal Hongkongs, sich nach der Pandemie als sicherster großer Verkehrsknotenpunkt Asiens zu positionieren. Die verbesserte Einsatzbereitschaft wird von multinationalen Versicherern, die eventbezogene Policen prüfen, sowie von risikoscheuen Unternehmen, die regionale Meetings zurück nach Hongkong verlegen wollen, positiv bewertet.
Gleichzeitig fordern Datenschützer klarere zeitliche Begrenzungen für die Speicherung biometrischer Daten, die durch die neuen Überwachungssysteme erfasst werden. Die Regierung hat angekündigt, im nächsten Quartal einen Bericht zur Übung zu veröffentlichen, der Erkenntnisse und mögliche gesetzliche Folgemaßnahmen darlegt.
Die Einsatzleiter testeten die schnelle Einsatzfähigkeit der neu erweiterten Anti-Terror-Einheit des Flughafens, die abteilungsübergreifende Kommunikation über das 5G-Privatnetz des Flughafens sowie den Einsatz KI-gestützter Überwachungskameras an allen Passagierengpässen. Für Geschäftsreisende hat dies kaum Auswirkungen: Der HKIA blieb voll funktionsfähig, die meisten Live-Feuer-Übungen fanden auf einem gesperrten Pier und einer Ausweichrollbahn statt. Fluggesellschaften wurden jedoch informiert, dass in den kommenden Monaten mit kurzen, unangekündigten Abschottungen einzelner Gates zu rechnen ist, da die Behörden weiterhin Live-Übungen durchführen.
Firmenreisemanager werden geraten, bei engen Anschlussflügen etwas längere Pufferzeiten einzuplanen und Reisende darauf hinzuweisen, dass bewaffnete Fußstreifen der Polizeitaktikeinheit im Terminal nun eine dauerhafte Präsenz darstellen und kein Anzeichen für einen laufenden Vorfall sind. Sicherheitsexperten sehen in der Übung ein klares Signal Hongkongs, sich nach der Pandemie als sicherster großer Verkehrsknotenpunkt Asiens zu positionieren. Die verbesserte Einsatzbereitschaft wird von multinationalen Versicherern, die eventbezogene Policen prüfen, sowie von risikoscheuen Unternehmen, die regionale Meetings zurück nach Hongkong verlegen wollen, positiv bewertet.
Gleichzeitig fordern Datenschützer klarere zeitliche Begrenzungen für die Speicherung biometrischer Daten, die durch die neuen Überwachungssysteme erfasst werden. Die Regierung hat angekündigt, im nächsten Quartal einen Bericht zur Übung zu veröffentlichen, der Erkenntnisse und mögliche gesetzliche Folgemaßnahmen darlegt.
Quelle: China Daily Asia