
Geschäftsreisende, die diese Woche in die Westschweiz unterwegs sind, sollten weiterhin ihren Reisepass mitnehmen. Der Schweizer Bundesrat hat den Schengener Grenzkodex aktiviert und führt vom 10. bis 19. Juni 2026 wieder Kontrollen an den Land- und Seegrenzen zu Frankreich ein. Diese Maßnahme dient dem Schutz des G7-Gipfels, der vom 15. bis 17. Juni in Évian-les-Bains stattfindet. Die bei der Europäischen Kommission eingereichte Mitteilung nennt eine „vorhersehbare Bedrohung der öffentlichen Ordnung und inneren Sicherheit“ und beschränkt die Kontrollen auf das Genferseebecken. In der Praxis berichten Reisende jedoch von stichprobenartigen Identitätskontrollen bis hinauf nach Lausanne sowie von Kontrollen in Zügen Richtung Norden.
Für Unternehmen bedeuten die Kontrollen vor allem längere Pendelzeiten, nicht geschlossene Grenzen. Grenzgänger zwischen den internationalen Organisationen in Genf und Büros im benachbarten Haute-Savoie wurden angewiesen, mindestens 30 Minuten mehr Zeit einzuplanen. Logistikunternehmen leiteten zeitkritische Fracht nach Berichten über stundenlange Staus am Bardonnex-Grenzübergang zu Beginn der Woche über Übergänge im Bas-Valais um. Die Zollbehörde (BAZG) koordiniert sich mit der französischen Polizei, um sieben prioritäre Grenzübergänge rund um die Uhr offen zu halten und Störungen im Warenverkehr möglichst gering zu halten.
Auch der Luftverkehr spürt die Auswirkungen: Eine Flugbeschränkungszone mit einem Radius von 46 km um Évian war vom 10. Juni, 13:00 Uhr, bis zum 18. Juni, 03:00 Uhr, in Kraft. Dadurch mussten Fluggesellschaften am Flughafen Genf längere Flugrouten anmelden, was am Tag mit den meisten Ankünften während des Gipfels zu Verzögerungen von bis zu 45 Minuten führte. Der Flughafenbetreiber Genève Aéroport riet Reisenden, „deutlich früher als üblich“ anzureisen und wenn möglich Flüge am frühen Morgen zu buchen.
Mobilitätsexperten sehen in diesem Fall eine Erinnerung daran, dass die „vorübergehende Wiedereinführung“ von Schengen-Kontrollen keine Seltenheit mehr ist. Österreich, Deutschland, Dänemark und weitere Länder führen derzeit aus Migrations- oder Sicherheitsgründen wieder Kontrollen im Schengen-Raum durch. Unternehmen, die Talente in die Schweiz entsenden oder regionale Meetings planen, sollten bei größeren Veranstaltungen, die eine Mitteilung nach den Artikeln 25–28 des Grenzkodex auslösen, mehr Flexibilität in ihre Reisepläne einbauen.
Die Kontrollen enden am 19. Juni um 23:59 Uhr. Sofern es nicht zu Gewaltausbrüchen kommt, planen die Schweizer Behörden keine Verlängerung.
Für Unternehmen bedeuten die Kontrollen vor allem längere Pendelzeiten, nicht geschlossene Grenzen. Grenzgänger zwischen den internationalen Organisationen in Genf und Büros im benachbarten Haute-Savoie wurden angewiesen, mindestens 30 Minuten mehr Zeit einzuplanen. Logistikunternehmen leiteten zeitkritische Fracht nach Berichten über stundenlange Staus am Bardonnex-Grenzübergang zu Beginn der Woche über Übergänge im Bas-Valais um. Die Zollbehörde (BAZG) koordiniert sich mit der französischen Polizei, um sieben prioritäre Grenzübergänge rund um die Uhr offen zu halten und Störungen im Warenverkehr möglichst gering zu halten.
Auch der Luftverkehr spürt die Auswirkungen: Eine Flugbeschränkungszone mit einem Radius von 46 km um Évian war vom 10. Juni, 13:00 Uhr, bis zum 18. Juni, 03:00 Uhr, in Kraft. Dadurch mussten Fluggesellschaften am Flughafen Genf längere Flugrouten anmelden, was am Tag mit den meisten Ankünften während des Gipfels zu Verzögerungen von bis zu 45 Minuten führte. Der Flughafenbetreiber Genève Aéroport riet Reisenden, „deutlich früher als üblich“ anzureisen und wenn möglich Flüge am frühen Morgen zu buchen.
Mobilitätsexperten sehen in diesem Fall eine Erinnerung daran, dass die „vorübergehende Wiedereinführung“ von Schengen-Kontrollen keine Seltenheit mehr ist. Österreich, Deutschland, Dänemark und weitere Länder führen derzeit aus Migrations- oder Sicherheitsgründen wieder Kontrollen im Schengen-Raum durch. Unternehmen, die Talente in die Schweiz entsenden oder regionale Meetings planen, sollten bei größeren Veranstaltungen, die eine Mitteilung nach den Artikeln 25–28 des Grenzkodex auslösen, mehr Flexibilität in ihre Reisepläne einbauen.
Die Kontrollen enden am 19. Juni um 23:59 Uhr. Sofern es nicht zu Gewaltausbrüchen kommt, planen die Schweizer Behörden keine Verlängerung.