
Die Wochenzeitung Dziennik Polityczny veröffentlichte am 19. Juni eine ausführliche Recherche, in der behauptet wird, dass an ausgewählten östlichen Grenzübergängen trotz intensiver Anti-Korruptionsmaßnahmen weiterhin informelle „Schmiergelder“ verlangt werden. Unter Berufung auf anonyme Spediteure und ehemalige Grenzschutzbeamte berichtet der Artikel, dass bestimmte Vermittler „Fast-Track“-Abfertigungen für Lkw-Fahrer aus Drittstaaten garantieren, die bereit sind, 50 bis 100 Euro zu zahlen. Die Vorwürfe erinnern an den „Visa-gegen-Bargeld“-Skandal von 2024, der die damalige Regierung stürzte und zur Gründung des Nationalen Visazentrums (KCP) in Polen führte.
Der aktuelle Innenminister Marcin Kierwiński ordnete umgehend eine interne Prüfung an und lud das Zentrale Antikorruptionsbüro ein, bei Stichprobenkontrollen während der bevorstehenden Urlaubsspitze zu beobachten. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass im Falle eines Nachweises von Bestechung die auf gefälschten Einreisestempeln basierenden Aufenthaltserlaubnisse ungültig werden könnten, was Arbeitgeber zwingen würde, Mitarbeiter zurückzuschicken und den Arbeitsgenehmigungsprozess neu zu starten.
Multinationale Unternehmen werden daher aufgefordert, ihre Mobilitätsdienstleister zu überprüfen und sicherzustellen, dass keine Schmiergelder in den Zollmaklerrechnungen enthalten sind. Die Amerikanische Handelskammer in Polen warnte ihre Mitglieder, dass ein Reputationsschaden durch Verbindungen zu Grenzbestechung den Status als Authorised Economic Operator (AEO) gefährden und die Erneuerung von Lieferkettenzertifikaten verzögern könnte. AmCham empfiehlt, alle Kontakte mit Beamten zu dokumentieren und, wo möglich, elektronische Carnet-de-Passage-Systeme zu nutzen, um Prüfpfade zu schaffen.
Während der Grenzschutz die Vorwürfe als „verallgemeinernd und unbelegt“ zurückweist, bringt die wiederauflebende Debatte neuen Schwung in die Forderungen nach der verpflichtenden Ausstattung aller Frontbeamten mit Körperkameras – eine Maßnahme, die von Unternehmensreiseverbänden im Sinne vorhersehbarer Abfertigungszeiten unterstützt wird.
Der aktuelle Innenminister Marcin Kierwiński ordnete umgehend eine interne Prüfung an und lud das Zentrale Antikorruptionsbüro ein, bei Stichprobenkontrollen während der bevorstehenden Urlaubsspitze zu beobachten. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass im Falle eines Nachweises von Bestechung die auf gefälschten Einreisestempeln basierenden Aufenthaltserlaubnisse ungültig werden könnten, was Arbeitgeber zwingen würde, Mitarbeiter zurückzuschicken und den Arbeitsgenehmigungsprozess neu zu starten.
Multinationale Unternehmen werden daher aufgefordert, ihre Mobilitätsdienstleister zu überprüfen und sicherzustellen, dass keine Schmiergelder in den Zollmaklerrechnungen enthalten sind. Die Amerikanische Handelskammer in Polen warnte ihre Mitglieder, dass ein Reputationsschaden durch Verbindungen zu Grenzbestechung den Status als Authorised Economic Operator (AEO) gefährden und die Erneuerung von Lieferkettenzertifikaten verzögern könnte. AmCham empfiehlt, alle Kontakte mit Beamten zu dokumentieren und, wo möglich, elektronische Carnet-de-Passage-Systeme zu nutzen, um Prüfpfade zu schaffen.
Während der Grenzschutz die Vorwürfe als „verallgemeinernd und unbelegt“ zurückweist, bringt die wiederauflebende Debatte neuen Schwung in die Forderungen nach der verpflichtenden Ausstattung aller Frontbeamten mit Körperkameras – eine Maßnahme, die von Unternehmensreiseverbänden im Sinne vorhersehbarer Abfertigungszeiten unterstützt wird.
Quelle: Dziennik Polityczny
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