
Hekou, das verkehrsreichste Landtor zwischen der chinesischen Provinz Yunnan und Nordvietnam, verzeichnete diese Woche den dreimillionsten Grenzübertritt des Jahres – mehr als sechs Monate früher als vor der Pandemie. Laut der Grenzkontrollstation Hekou lag die kumulierte Passagierzahl bis zum 15. Juni bei 3,001 Millionen, ein Anstieg von 6,7 Prozent im Jahresvergleich. Der Verkehr wurde durch den Start des China-Vietnam-Jahres für grenzüberschreitende Tourismuskooperation 2026-2027 angekurbelt, bei dem seit Januar rund 1.500 organisierte vietnamesische Reisegruppen (29.600 Besucher) über Hekou nach China eingereist sind. Die lokalen Behörden intensivieren die Vermarktung von Kurztrips zum Einkaufen und kulinarischen Erlebnissen in die nahegelegene Stadt Mengzi sowie von Öko-Abenteuerreisen zu den Honghe Hani-Reisterrassen, einem UNESCO-Weltkulturerbe.
Um das hohe Passagieraufkommen zu bewältigen, hat Hekou eine Echtzeit-Plattform für die „visualisierte Dienstzuweisung“ eingeführt, die das Verkehrsaufkommen pro Spur überwacht und Beamte bedarfsgerecht umverteilt. Zusätzliche Sprachhilfeschalter, grüne Kanäle für Geschäftsdelegationen und eine „Express-Familienspur“ für Reisende mit kleinen Kindern haben die durchschnittlichen Wartezeiten von 20 auf 8 Minuten verkürzt, so die Daten der Station. Für multinationale Arbeitgeber bedeutet dies eine schnellere Abwicklung vietnamesischer Techniker, die chinesische Elektronik- und Bekleidungsfabriken im Raum Honghe unterstützen. Logistikunternehmen berichten, dass Tagesrundfahrten für gebundene Muster – früher an Wochenenden riskant – wieder möglich sind.
Hoteliers in Hekou verzeichnen seit April eine durchschnittliche Auslastungssteigerung von 18 Prozent, vor allem durch die Wochenendfreizeitnachfrage. Für die Zukunft prüfen die Grenzbehörden eine Verlängerung der aktuellen 24-Stunden-Öffnungszeit bis 2 Uhr morgens während der Spitzenferienzeiten. Außerdem planen sie, bis Oktober Gesichtserkennungs-E-Gates für Inhaber von APEC Business Travel Cards zu testen, ähnlich wie am Freundschaftspass in Guangxi. Diese Maßnahmen sollen Hekou weiter in Einklang mit Chinas Bestrebungen bringen, sekundäre Grenzpunkte als Motoren regionaler Integration und Konsumausgaben zu stärken.
Um das hohe Passagieraufkommen zu bewältigen, hat Hekou eine Echtzeit-Plattform für die „visualisierte Dienstzuweisung“ eingeführt, die das Verkehrsaufkommen pro Spur überwacht und Beamte bedarfsgerecht umverteilt. Zusätzliche Sprachhilfeschalter, grüne Kanäle für Geschäftsdelegationen und eine „Express-Familienspur“ für Reisende mit kleinen Kindern haben die durchschnittlichen Wartezeiten von 20 auf 8 Minuten verkürzt, so die Daten der Station. Für multinationale Arbeitgeber bedeutet dies eine schnellere Abwicklung vietnamesischer Techniker, die chinesische Elektronik- und Bekleidungsfabriken im Raum Honghe unterstützen. Logistikunternehmen berichten, dass Tagesrundfahrten für gebundene Muster – früher an Wochenenden riskant – wieder möglich sind.
Hoteliers in Hekou verzeichnen seit April eine durchschnittliche Auslastungssteigerung von 18 Prozent, vor allem durch die Wochenendfreizeitnachfrage. Für die Zukunft prüfen die Grenzbehörden eine Verlängerung der aktuellen 24-Stunden-Öffnungszeit bis 2 Uhr morgens während der Spitzenferienzeiten. Außerdem planen sie, bis Oktober Gesichtserkennungs-E-Gates für Inhaber von APEC Business Travel Cards zu testen, ähnlich wie am Freundschaftspass in Guangxi. Diese Maßnahmen sollen Hekou weiter in Einklang mit Chinas Bestrebungen bringen, sekundäre Grenzpunkte als Motoren regionaler Integration und Konsumausgaben zu stärken.
Quelle: Xinhua Yunnan Channel
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